Kürzlich, wir erinnnern uns, hat der Bischof von Fulda, Algermissen, vor jugendlichen Schülern seinem militanten Schwulenhass freien Lauf gelassen. Volker Beck ist dem, soweit ersichtlich, als einziger Politiker entgegengetreten:
Diffamierende Reden von Bischöfen müssen Konsequenzen haben. Die antisemitischen Ausfälle von Bischof Williamson und die antihomosexuellen Diffamierungen von Bischof Algermissen darf man nicht durchgehen lassen.
Ich fordere die Deutsche Bischofskonferenz auf, Bischof Algermissen zurechtzuweisen.
Seine Bezeichnung der Ehe und Lebenspartnerschaften von Homosexuellen als “abartig” ist eine üble biologistische Entgleisung und Diffamierung. Sie ist für Demokraten nicht akzeptabel.
Der Aufforderung von Algermissen, einfach “still zu leben”, sich nicht zu artikulieren und sich zu verstecken, werden die Lesben und Schwulen in Deutschland sicher nicht nachkommen. In einer Demokratie muss man ertragen, dass sich jeder zu Wort melden darf. Das wird auch Herr Algermissen noch lernen müssen.
Die nicht ganz treffsichere Kritik Beck’s veranlasste den Pressesprecher des Bistums Fulda, Christof Ohnesorge (auch ohne Ahnung), auf Weisung seines Chefs, zu folgender Stellungnahme:
Bischof Algermissen verwahrt sich entschieden gegen jeden Versuch, seine Aussagen in die Nähe der entsetzlichen holocaustleugnerischen Äußerungen Williamsons zu bringen. Für Antisemitismus ist in der Katholischen Kirche absolut kein Raum.
heißt es da und der letzte Satz erscheint vor dem Hintergrund, dass die römischen Katholiken sich bisher an jedem Judenpogrom, die Nazis waren nicht die ersten, fleißig beteiligt haben, dass der amoklaufende Kirchenführer in Rom im vergangenen Jahr verkündet hat, für Juden sei besonders zu beten und er sie damit zu Menschen von niederem Rang gemacht hat, und angesichts der Tatsache, dass sich die Kirche mit diesem Bischof Williamson versöhnt hat, ohne dass er von seinen geschichtsfälschenden Äußerungen abrücken musste, als glatte Lüge.
Weitere Versuche, von dem eigentlichen Problem abzulenken, sehen so aus: .. continue reading ..
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