Die Siebenten-Tags-Adventisten sind ein merkwürdiges Volk. 1999 erklärten sie:
Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass sexuelle Beziehungen nur in die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau gehören. Dies war die Absicht Gottes bei der Schöpfung.
Es dürfte auf unserem Planeten einige Menschen geben, ein paar Milliarden vielleicht, die sexuelle Beziehungen außerhalb von ehelichen Gemeinschaften haben. All diesen Menschen müssten die Adventisten ihre Feindschaft erklären. Sie machen es aber nicht. Wer will schon ein paar Milliarden Menschen gegen sich haben? Sie beschränken sich darauf, gegen schwule Menschen zu wettern, davon gibt’s ja nur ein paar hundert Millionen.
Die Heilige Schrift erklärt: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch” (1. Mose 2,24). In der ganzen Heiligen Schrift wird dieses heterosexuelle Muster bestätigt. Die Bibel lässt keinen Raum für homosexuelle Betätigung oder Beziehungen. Sexuelle Handlungen außerhalb des Bereiches einer heterosexuellen Ehe sind untersagt (3. Mose 20,7-21; Römer 1,24-27; 1. Korinther 6,9-11). Jesus Christus bestätigte die göttliche Absicht bei der Schöpfung: „Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: ,Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein‘? So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch” (Matthäus 19,4-6). Deshalb wenden sich Adventisten gegen homosexuelle Praktiken und Beziehungen.
Damit ist geklärt, wen die Adenventisten für ihren Feind halten. Wer sich sich gegen homosexuelle Praktiken und Beziehungen (gemeint ist Liebe) wendet, wendet sich gegen homosexuelle Menschen, wendet sich gegen die Liebe.
Das geht nicht mit Worten – wer außer den Glaubensfundamentalisten kümmert sich schon um dieses Bibelgeschwätz? Also muss man mit physischer Gewalt gegen schwule Menschen vorgehen, besser noch: vorgehen lassen. Dementsprechend begrüßen die Adventisten in Uganda die geplanten Strafverschärfungen gegen schwule Menschen. Das widerum war der Weltkirchenleitung der Adventisten eine zu offensichtliche Offenlegung ihrer Absichten. Am 08.01.2010, einem Freitag, verkündete die Weltkirchenleitung:
Die Kirchenleitung hat mit Sorge einige Aussagen zur Kenntnis genommen, die Berichten zufolge von dem derzeitigen Vorsteher des ugandischen Missionsverbandes in Verbindung mit der Gesetzesvorlage bezüglich der Anti-Homosexualität, die zurzeit geprüft wird, gemacht wurden. Diese Auffassungen entsprechen nicht den Grundwerten der Kirche, wie aus veröffentlichten Erklärungen zu demselben sexuellen Verhalten zu ersehen ist. Siebenten-Tags-Adventisten treten weiterhin für die gleiche Würde und die gleichen Rechte aller Menschen ein, wie dies in den entsprechenden internationalen Menschenrechtserklärungen und -abkommen formuliert wurde.
Diese Kirche hat im Jahr 1999 erklärt, dass sie gegen schwule Menschen, insbesondere gegen liebende schwule Menschen ist. Dass der Hass, den sie gesät hat, nun als Gewalt und Forderungen nach Gewalt aufgeht, sollte sie nicht wundern.
Die aktuelle Stellungnahme dieser Kirche ist unglaubwürdig.
(Die Zitate sind der Seite EANN entnommen.)
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Naja, ich jedenfalls hatte meinen ersten homosexuellen Sex mit einem Adventisten.