Die Blödzeitung ist doch immer für ein bisserl Aufregung gut:
Doch deren Rathauskorrespondent Christian Kersting fürchtet in seiner Kolumne „Rathaus intern“, dass sich angesichts der „Schwulenfete“ im Rathaus einem Mann wie Ex-Bürgermeister Henning Voscherau der Magen umdrehte, da das altehrwürdige Rathaus zur Disco werde. Stein des „Bild“-Anstoßes: ab 20 Uhr legt DJ Sunshine aus dem „Schwulentreff Wunderbar“ (Kersting) zur Unterhaltung der Empfanggäste auf.
Zwar werden auch im Rathaus-Restaurant „Parlament“ Partys gefeiert. Und auch Journalist Kersting gehört regelmäßig zu den trinkfesten Gästen der politischen Sommerfeste im Innenhof des Rathauses, bei denen ebenfalls Musik ertönt. Die musikalische Homo-Untermalung im Großen Festsaal geht „Bild“ aber offenbar zu weit – wie auch die Regenbogenbeflaggung zum CSD, die das Blatt bereits erfolglos zu bekämpfen versuchte.
berichtet Hinnerk anläßlich der Blödschreibung zu irgendeinem Neujahrsempfang. 
Die Blödzeitung ist eine Zeitung von blöden Menschen für blöde Menschen, da kann man nichts machen. Auch schwule Menschen sind nicht vor Blödheit gefeit. Denn: Einen Tag nach dem die sogenannte Kolumne – Blödschreiberlinge versuchen sich mit der Bezeichnung Klumnist selbst zu adeln – erschien, wurde wieder gejammert; diesmals nicht von schwulen Menschen über die Blödzeitung, sondern von einem schwulen Menschen in der Blödzeitung:
Christian Walliser ist jener Tierquäler, der vor ein paar Wochen von ’seinen’ Tigern zerkratzt wurde. Wallisers Freund versuchte daraufhin, die Tiger zu erschießen:
Jetzt hat die Polizei laut einem Bericht der “Welt” den Lebenspartner von W. auf dem Gelände der Dressurhalle festgenommen. Sie hatten zuvor Berichte erhalten, dass der verzweifelte Mann die verantwortlichen Tiere erschießen wollte. (Quelle: queer.de)
Warum die Tiere verantwortlich zu machen sein sollen, wenn jemand so blöd ist, mit Tigern herumzukaspern, verstehe ich nicht.
Nun jammert also Herr Walliser in der Blödzeitung über seine eigene Blödheit und hofft, dass die Leserschaar der Blöd so blöd ist, ihm Geld zu spenden, damit er weiter Tiger quälen kann.
Nur die Kosten für die Tiger machen ihm Sorgen. „Ich brauche monatlich 4500 Euro für Futter und Unterkunft, habe derzeit keine Einnahmen.“
Deshalb hat er bei der Raiffeisenbank Kaiserstuhl ein Spendenkonto eingerichtet (Walliser Tiger, Kto:. 21255300, BLZ: 68063479).
Der Dompteur: „Ich hoffe sehr auf Unterstützung, denn ich möchte keines meiner Tiere verkaufen.“
Nun, er wird nicht viele Spenden erhalten. Denn diese Spenden sind nicht steuerlich abzugsfähig. Und selbst Blödleser sind nicht so blöd etwas zu spenden, ohne die Allgemeinheit an ihren Spenden beteiligen zu können.
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