7 Jan 10

Ich hatte gestern das Vergnügen, das Centro in Oberhausen zu besuchen. Das Vergnügen ergab sich allein aus der Tatsache, eine sehr angenehme Begleitung gehabt zu haben.

Zur Erledigung einer dringenden Angelegenheit für einen Augenblick allein gelassen machte ich eine schreckliche Entdeckung:

Eine furchtbare Krankheit breitet sich aus unter den Männern, und zwar besonders unter den dunkelhaarigen:

Schamhaarausfall! Und zwar massenhaft!

Ich hab’s selbst gesehen! Auf den Pissoirs im Centro liegen hunderte, ach was ,tausende von Schamhaaren herum.

Ausgefallen!

Ich vermute, Streusalzmangel und Bionahrung sind schuld daran.

Es könnte aber auch sein, das viele Männer zu kleine Schwänze haben. Die fassen dann in ihre Hose, holen das Gebäusch heraus und hoffen einfach, dass das Richtige dabei ist. Spätestens wenn sie’s laufen lassen, merken sie, ob der Penis dabei war. Logisch, dass diese Pisstechnik zu einem Schamhaarsterben führt – und zwar durch Ausreißen derselben beim hektischen Herumhantieren in der Hose. Die verstorbenen Haare liegen dann so rum – auf den Pissoirs, im Centro.

Soweit der Bericht aus Oberhausen.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Schwanz, desto größer sollte die Bereitschaft sein, sich von der Schambehaarung zu trennen. Aber nicht durch ausreißen, schon gar nicht auf öffentlichen Toiletten, das sieht nämlich nicht schön aus, sondern schön vorsichtig mit der guten alten Rasierklinge. Natürlich müssen die Besitzer sehr kleiner Schwänze aufpassen, dass sie keinen unwiederbringlichen Verlust erleiden.

Männer jedoch, deren äußere Geschlechtsmerkmale so ausgeprägt sind, dass sie nicht im Gestrüpp verschwinden, können sich leisten, Körperhaare dort zu zeigen, wo es interessant ist:

Exhibition * Teil II: To whom it may concern

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