Nachdem sich die Schwedische Kirche entschlossen hat, gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung zu ermöglichen, haben in Göteborg Stadt 80 vH der Priester keine Bedenken, entsprechend zu verfahren. Der Schritt, den die Kirche auf schwule Menschen zumacht, findet damit die ganz überwiegende Zustimmung der Priester der Schwedischen Kirche.
Wohnt ein schwuler Mensch in einem Stadtteil, für den ein homophober Priester zuständig ist, kann er sich mit seinen Fragen und Problemen an einen anderen Priester wenden oder auf eine der anderen Kirchengemeinden ausweichen. Die Argumente der wenigen Priester, die die gleichgeschlechtlichen Ehen ablehnen, gleichen jenen orthodoxer Juden und konservativer Muslime. Sie zehren von fehlerhaften Auslegungen, die sie aus der Vergangenheit schöpfen.
Jenes Fünftel der Priester, die schwulen Menschen die Ehe verweigern, berufen sich natürlich auf die Bibel, die nach ihrer Auslegung nur eine Ehe zwischen Mann und Frau zulässt. Sie sehen in der Direktive der schwedischen Kirche eine persönliches Dilemma zwischen ihrer Schwulenfeindlichkeit und dem Gesetz, das diese Ehe erlaubt. Bei dieser Frage scheint es für sie logisch sich auf ihren Schwulenhass zu berufen.
Ich habe mir in Vorstehendem erlaubt, diese Meldung ein wenig zurechtzurücken:
Priester in Göteborg wollen Homosexuelle nicht verheiraten