Wir erinnern uns: Nachdem KVB-Vorstand Walter Reinartz in Köln so ziemlich alles krumm und schief werden oder gar in sich zusammen- oder aus dem Amt stürzen ließ, sandte die Berliner CDU als Notopfer Peter Kurth nach Köln. Er sollte hier nicht nur Bürgermeister, nein sogar Oberbürgermeister werden. Die CDU hielt sich dabei für besonders geschickt und schickte mit Kurth einen schwulen Mann vom Schnöseldorf in die rheinische Metropole. Also, der Kurth hat natürlich nicht noch jemanden mitgebracht, sondern er ist schwul (natürlich nicht so richtig, weil er ja CDU- und, schlimmer noch, LSU-Mitglied ist). Das war der erste Fehler der CDU. Als ob die Kölner für die Berliner Restverwerter spielen. Geht nicht, weiß hier jeder – da nimmt man lieber einen Coesfelder, Bullen, da weiß man wenigstens, was man hat. Allerdings: Den Kurth hat der Rüttgers ausgesucht, und der macht eh nur scheiß – weiß hier auch jeder.
Der zweite Fehler: Kurth rannte als erstes zum Erdbeerschorsch und ließ sich und seinen Wahlkampf segnen. Prompt war auf den CDU-Wahlplakaten der Dom verkehrtherum abgedruckt. Nun, auch das weiß hier jedes Kind, macht der Kölner am liebsten das Gegenteil von dem, was der olle Meisner will. Rüttgers, der immer zum Schorsch in den Götzendienst rennt und dort in der ersten Reihe sitzt, weiß das nicht.
Es kam wie es kommen musste. Kurth wurde nicht gewählt und ist jetzt arbeitslos. Wie entsorgt man nun einen gescheiterten Obermeisterkandidaten? Ganz einfach: Man macht ihn zum Entsorgungspräsidenten!
Bundesmüllpräsident – einen schöneren Job kann es doch für ein CDU-Mitglied gar nicht geben. Und wahrscheinlich hat der Erdbeerschorsch wieder seine Finger im Spiel gehabt: Asche zu Asche, Staub zu Staub, …