4 Sep 09

Mit den Worten,

Merkel hat ihre erste Wahlkampfrede seit dem Wahlsonntag absolviert. Dabei blieb sie weitgehend zahm. Reiche sollen mehr haben, Arme auch. Sie mag die FDP, schimpft aber auch nicht auf die SPD”

hat der Kölner Stadt-Anzeiger Merkels Planungen für die Zukunft Deutschlands zusammengefasst.

Das unglaubliche intelellektuelle Niveau dieser Frau, die die deutsche Regierung anführt, drückt sich in folgendem Satz aus:

Wer arbeitet, muss mehr haben, als wenn er nicht arbeitet.

Streng genommen bedeutet dies nichts anderes als das Frau Bundeskanzlerin auf ihre Amtsbezüge verzichten will.

Nun gibt es eine bestimmte Menschengruppe, die aus dem Gerne-Haben-Programm der Frau Regierungschefin und ihrer Rückstandsparteien CDU und CSU ausgeschlossen sind: Schwule Menschen. Genauer, schwule Menschen, die nicht bereit sind, sich nach dem Diktat der CDU/CSU auf ihre in den Schrank gesperrte Sexualität beschränken zu lassen. Der Ausschluss gilt nicht für arschkriechende (gemeint ist der Arsch der Kanzlerin) LSUler, die die Kanzleifrau selbstverständlich ins Herz geschlossen hat. Wie könnte sie  homosexuelle Menschen, die so doof sind, CDU-/CSU-Mitgliedsbeiträge zu zahlen, die so dämlich sind, für die CDU/CSU Wahlkrampf zu machen, nicht gerne haben?

Gegen schwule Menschen, die zumindest halbwegs bei Verstand sind, macht Merkel, wie die queer.de zutreffend feststellt, offen Wahlkampf. Merkel rennt von einem Katholikenclub zum nächsten und hetzt dort gegen schwule Menschen und ihre Lebenpartnerschaften, denen sie keine Rechte zubilligen will. Schwule Menschen hält sie für Menschen zweiter Klasse und sie macht keinen Hehl daraus, dass sie schwule Menschen auch entsprechend zweitklassig behandelt wissen will.  Schwule Partnerschaften hält sie offenbar für minderwertig und pervers, und mit dem Hinweis, dass Kinder nur in einer heterosexuellen Ehe gut aufgehoben sind (die täglichen Nachrichten bestätigen das ja soooo eindrucksvoll), lässt sie mitschwingen, dass schwule Männer allesamt pädophil sind.

Es ist, der Stadt-Anzeiger hat es zutreffend herausgearbeitet, nicht ansatzweise erkennbar, was die Kanzleifrau in den nächsten Jahren für eine Politik machen will und wofür sie steht oder sitzt. Nur eines ist gewiss: Sie ist gegen schwule Menschen. Die LSU und ihre Claquere bemerken diese feindselige Homophobie nicht. Ganz im Gegenteil: Als am Rande des Hamburger CSD jemand einen in der Formulierung problematischen, in der Sache aber nicht fernliegenden Hinweins auf die von der CDU und der CSU gewünschten gesellschaftlichen Entwicklung und die Kurzsichtigkeit von homosexuellen Wählern dieser Parteien gegeben hat, heulten die LSU gleich los, forderten Entschuldigungen und sonstwas (warum erhebt die LSU eigentlich nie die berechtigte Forderung, Rechtschreibunterricht zu erhalten?).  Nun hat die CDU-Parteiführerin die am Rande des Hamburger CSD zu hörenden Befürchtungen bestätigt. Von den LSU ist hierzu kein Protest zu hören, kein Widerstand zu sehen. Nichts! Schweigende Zustimmung. Offenbar fühlen sich die homophoben Homosexuellen, die sich LSU nennen, im Arsch der Kanzlerin sauwohl.

Related posts


Filed under: Dummheit, Homophobie

Trackback Uri



Leave a Comment



Subscribe without commenting