meint Alfonso Pantisano zu einem aktuellen Vorfall in Berlin,
Ein 38-jähriger irakischer Imbissbesitzer hatte vor zwei Wochen aus offensichtlich homophoben Motiven ein Homo-Paar mit einer Stange angegriffen und dabei einen 23-Jährigen verletzt
und hat recht. Es sieht mal wieder so aus, als würde die Polizei in Berlin den Täterschutz wichtiger nehmen, als den Opferschutz. Aber wovor soll der Tater geschützt werden? Er ist es, der prügelnd auf andere losgegangen ist. Rechnet die Polizei damit, dass sich schwule Menschen auf gleiche Weise revanchieren? Nun, sie sollte nach den verschiedenen Aktionen schwuler Menschen in der letzten Zeit, zuletzt dem Kiss-In vor einer Eisdiele eines schwulen Berliners eigentlich wissen, dass schwule Menschen ihre Missbilligung schwulenfeindlichen Verhaltens nicht mit Eisenstangen und Fäusten zum Ausdruck bringen. Vermutlich ist es aber die tiefsitzende Homophobie in der Berliner Polizei, die der dortige Polizeigewerkschaftschef mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht hat, die hier das prügelnde schwulenfeindliche Pack schützt.
Wer aber ist Alfonos Pantisano, der sich da so treffend geäußert und die Proteste vor dem Imbiss des prügelnden Imbissbesitzers
Pantisano hat daher für Samstag ab 13 Uhr eine Demonstration vor dem “Habibi” (Oranienstraße 30) angemeldet. An diesem Tag findet auch das schwul-lesbische Straßenfest statt.
Pantisano hatte bereits zuvor eine Demo gegen die Eisdiele Dolce Freddo organisiert, nachdem der italienische Besitzer Schwule und Lesben beleidigt und angegriffen hatte.
mitorganisiert hat?
Nun, die queer.de weiß nichts über ihn, zumindest verrät sie nichts, und ich weiß auch nichts (es kann natürlich sein, dass alle Welt bestens weiß, wer Alfonso Pantisano ist und ich, Mainstreammedien- und Werbungverweigerer, der einzige bin, er nichts mitbekommen hat). Gays.de hat mit Alfonso Pantisano gesprochen, bedauerlicherweise haben sie nicht viel miteinander gesprochen. Was weiß denn das Internet?
Eine eigene, aufwendig gestaltete Homopage hat er: www.alfonsopantisano.com. Presenter – Model – Actor steht da. Schön gemacht, der Hinweis auf Dubai stößt mich allerdings ziemlich ab. Neben der Angabe des Geburtsjahres 1974 erfährt man, dass Alfonso Pantisano englisch, deutsch, portugisisch und italienisch spricht. In ‘Unter uns’ und ‘Verliebt in Berlin’ hat er mitgespielt. Weiterhin habe ich ein paar Videos gefunden, in denen er zu sehen ist. Da geht’s aber um Mode und so’n Zeugs – das interessiert mich nicht. Außerdem macht(e) er Werbung für Tchibo, Fissler (damit koche ich), König Pilsener (das schmeckt nicht) und Müllermilch (deren Produkte ich wegen grundsätzlicher Bedenken nicht konsumiere).
Interessant ist die Starbucks-Aktion, “Wie man den Starbucks-Filialen den Hahn zudreht“
Moderator Alfonso Pantisano sitzt in einem Londoner Cafè, schreibt Moderationstexte auf seinem Laptop und nippt an seinem Starbucks-Kaffee. Nebenbei surft er auf der Website von Skynews und er erfährt, dass die US-Kaffeekette pro Tag weltweit über 23 Millionen Liter Wasser verschwendet. Jetzt heißt es: handeln!
In jeder Filiale läuft zur Reinigung der zwei Baristalöffel ein Wasserhahn, um den Mitarbeitern die Reinigung zu erleichtern. Der Wasserhahn läuft ununterbrochen während der gesamten Öffnungszeiten einer jeden Filiale. Weltweit. Angesichts der weltweiten Trinkwasserproblematik ein Skandal.In Berlin, London und Dubai besucht Alfonso daraufhin fast jede Starbucks-Filiale. Und tatsächlich: Überall läuft der Wasserhahn munter vor sich hin. Er fragt die Angestellten, ob sie das Wasser nicht einfach abstellen könnten. Das gehe nicht – systembedingt. Alfonso ruft daraufhin bei Starbucks Deutschland an und macht Druck. Er boykottiert die Kette, gründet eine Facebook-Gruppe, macht so Freunde, Bekannte und Verwandte auf das Thema aufmerksam. Und er ruft in seinem regelmäßigen Newsletter die Abonnenten zum Protest gegen Starbucks auf.
Starbucks Deutschland gibt sich schließlich zerknirscht und versichert ihm am Telefon: Die Problematik sei bekannt, nicht nur von ihm, sondern von vielen anderen Kunden sei schon darauf hingewiesen worden. Das Unternehmen verspricht, zu handeln.
Und siehe da: seit dem 1. März sind die Hähne aus – ein gutes Beispiel dafür, was Verbraucher erreichen können – wenn sie sich nur beharrlich zu Wort melden.
und das Engagement bei Utopia.
Das war’s auch schon an belastbaren Informationen.
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