Es gibt schwule Menschen, die zu meinem allergrößten Unverständnis der römisch-katholischen Kirche in den Arsch kriechen (nicht wörtlich gemeint).
Die römisch-katholische Kirche ist darüber sehr glücklich, kann sie doch so eines ihrer Grundprinzipien ausleben:
In its appeal, the Catholic Care charity, run by the diocese of Leeds, said that the right to discriminate against homosexual couples was ‘a principle of a Catholic organisation’.
Diskriminierung ist also ein Prinzip der römisch-katholischen Kirche. Diese Kirche braucht demnach schwule Menschen, damit sie diskriminieren kann. Gäbe es keine schwulen Menschen, würde der römisch-katholischen Kirche eine Zielgruppe ihres Hasses wegfallen (zugestanden: sie hat noch genügend andere Bevölkerungsgruppen, an denen sie sich abarbeiten kann). Was aber würde diese Kirche ohne Diskriminierung, ohne Hass machen? Ihre Prinzipien wären gegenstandslos. Die Kirche wäre prinzipienlos. Sie wäre überflüssig.
Ein Glaube der auf Diskriminierung basiert, ist ein Glaube, der früher oder später zu Gewalt gegenüber Minderheiten führt. Eine diskriminierende Kirche ist eine gewalttätige Kirche. Aber so wie es aussieht, ist das auch alles, was diese Kirche zusammenhält: Ablehnung, Diskriminierung, Hass, Gewalt.
Die Angst vor der Überflüssigkeit ist es wohl, die die römisch-katholische Kirche an ihrer Schwulenfeindlichkeit festhalten lässt.
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