9 May 09

Nun, so wirklich gut scheint es bei Timm., dem ersten TV-Sender für schwule Männer in Deutschland, trotz aller Erfolgsmeldungen nicht zu laufen:

Nach DWDL.de-Informationen hat sich TIMM schon vergangene Woche von 25 Mitarbeitern getrennt, darunter in erster Linie eine Vielzahl freier Mitarbeiter, deren Dienste vorerst nicht benötigt werden. Besonders hart traf es die Redaktion von “TIMM Today”. Das werktäglich produzierte Magazin, seit Mitte November auf Sendung, ist in bisheriger Form seit einer Woche Geschichte. Statt einem zwanzigminütigen, oft recht bunten Magazin mit Einspielern gibt es seit Montag unter der Marke “TIMM Today” über den Abend verteilt um 19.55 Uhr, 21.10 Uhr, 22.10 Uhr und 23.10 Uhr kurze Newsflashs mit verlesenen Meldungen. Beim Sender heißt es, die Sendung werde damit noch aktueller. In erster Linie war das Magazin durch den hohen Personalaufwand der größte Kostenfaktor im Programm. [...] Aus dem ambitionierten Projekt eines eigenen Polittalks wird vorerst auch nichts. Das Format für den Mittwochabend wurde vor dem Sendestart von TIMM und auch im Januar noch einmal angekündigt. Bei Eigenproduktionen schaut TIMM jetzt also offenbar genauer auf das Geld. Vorerst pausieren wird auch die Datingshow “Homecheck”. Eingestellt werden die Eigenproduktionen allerdings nicht. So sind weitere neue Ausgaben des Reisemagazins “Upgrade” und der Talkshow “Timmousine” geplant. Und auch im Bereich Lizenzware hat der Sender frisches Programm auf Lager.

Damit teilt Timm. das Schicksal anderer Spartensender, die im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld ihre Angebote einschränken müssen oder, wie kürzlich der Kölner Sender GIGA Digital, ganz von der Bildfläche verschwinden. Bleibt zu hoffen, dass es sich bei Timm. nur um eine vorübergehende Schwächephase handelt. Warum ich das hoffe? Ich weiß es nicht so recht. Gesehen habe ich vom dem Programm von Timm. alles in allem bisher vielleicht 60 Minuten. Das hat aber weniger mit Timm. zu tun, als mehr mit meinen Fernsehgewohnheiten im Allgemeinen, will heißen: Ich habe keine Fernsehgewohnheiten, weil ich es möglichst vermeide, vor der Flimmerkiste zu sitzen. Es sind deshalb wohl eher sentimental-romantische Gründe, die mich veranlassen, eine Zeit lang Werbung für Timm.zu machen. Außerdem waren die auch schon mehrfach nett zu mir;)

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  1. [...] ich in anfänglicher romantischer Verklärung für Timm. geschwärmt habe, bin in zwischenzeitlich zu der Ansicht gelangt, dass die ständige [...]



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