Er muss ein ganz verzweifelter Mensch sein, dieser Markus Hoffmann, Oberhomosexuellenheilungsversucher bei wuestenstrom. Er hat sogar seine alten Comics rausholt und sucht Trost und Zuspruch bei keinem geringerem als
Spiderman:
.
„Aus großer Macht folgt große Verantwortung!“ Diese einfache und eingängige Philosophie lernen wir vom Comic-Helden Spiderman.
Nun, ich will den bemitleidenswerten Mann – den Hoff- meine ich, nicht den Spiderman(n) – nicht noch durch den Kakao ziehen; er macht es schon selber. Nur eine Kleinigkeit: Hoffmann meint neuerdings
[...] sich für Menschen ein[zu]setzen, die aus persönlichen (z. B. ethischen) Gründen nicht als Homosexuelle leben wollen.
Welche ethischen Gründe mag es geben, die einen Menschen nicht “als Homosexuellen” leben lassen wollen? Nun, gar keine. Erstens hat das alles nichts mit Ethik zu tun – wie wohl die lebensgefährlichen Hoffmann’schen Schwulenheilungsversuche zutiefst unethisch sind -, zweitens ist das Leben als homosexueller Mensch keine Frage des Wollens, sondern des Seins. Aber das gibt die von Hoffmann verkonsumierte Fachliteratur vermutlich nicht her.
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