22 Feb 09

Nicht nur der Kölner CSD hat eine Anständigkeitscharta, andernorts gibt es sie auch.

Aber der Reihe nach:

Als ich im Januar aus dem Alten Europa in die Neue Welt reiste, machte ich mich natürlich mit den Einreisebestimmungen vertraut. Unter anderem muss bei der Einreise eine Zollerklärung auf dem Formular CBP Declaration Form 6059B abgegeben werden. Ausdrücklich gefragt wird auf dem Vordruck nach landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln. Nun hatte ich einen Beutel mit 500 g Erdnüssen, geröstet und gesalzen, handelsübliche Verpackung, bei mir.

Es gab drei Möglichkeiten:

  1. Ich hätte die Erdnüsse essen können. Dann hätte ich mit den Erdnüssen ohne weiteres einreisen dürfen. Aber ein halbes Kilo gesalzene Erdnüsse innerhalb weniger Minuten zu essen,… na ich weiß nicht. Und mein BMI war eh schon suboptimal.
  2. Ich hätte die Existenz der Erdnüsse in meinem Reisegepäck verschweigen können. Damals war Bush noch im Amt und der hätte mich und meine Erdnüsse womöglich persönlich verfolgt. Und der Mann ist so gar nicht mein Typ.
  3. Ich hätte das beabsichtigte Einführen der Erdnüsse (in die USA!!) ordnungsmäßig auf dem Zollformular angeben können in der Erwartung, ein gewaltiges bürokratisches Verfahren zu verursachen und schmerzhaft hohe Einfuhrabgaben entrichten zu müssen.

Meine Beamtenmentalität lies mich die Möglichkeit drei verwirklichen. Ich vermerkte also auf dem Formular: Peanuts, roasted and salted, 500 gramme.

In Manhattan angekommen lieferte ich mich und mein Formular dem Einreisebehördebeamten (EBB) aus:

EBB (strahlt und grinst): “How r u?”

StM (grinst auch verstrahlt): “Fi…”

Der Unterschied zwischen den USA und dem UK besteht darin, dass im Königreich wenigstens noch die Antwort abgewartet wird, auch wenn sie inhaltlich nicht interessiert.

EBB: “‘elcome in Niii oooo ciddyyyy!”

StM: “Thank you!”

Ich ahnte bereits, dass die Angelegenheit einige Zeit in Anspruch nehmen würde.

EBB (grinst immer noch): “Please show me ur päääääpaaaaas.”

Ich reichte meine Einreiseunterlagen und meinen Pass dem EBB.

EBB: “Thank u Sir. I täääke a pikascha of u an skann u fingaas.”

StM: “Meinetwegen, aber beeil Dich.”

EBB: “What didu sa?”

StM: “Uh,  nothing. I only wonder which of my ten fingers would be the finest for scanning. Have I to smile for the picture?”

Damit hatte ich erreicht, dass der EBB aufhörte zu grinsen und endlich anfing zu arbeiten, an den dafür vorgesehenen Stempelstellen stempelte, mich fotografierte und zwei meiner Fingerchen einscannte. Endlich durfte ich gehen.

EBB: “Have a nice time in the USÄÄÄÄÄ!”

StM: “Thank you very much indeed!”

Doch halt!

EBB: “Uhhh! Sorry sir, sorry. Please come back. Come back to me!”

StM: “What’s the pitch?”

EBB: “Erm?”

Okay, man spricht kein englisch in Manhattan.

EBB: “You made some inschribschins here.”

EBB deutete mit einem Kugelschreiber auf mein Zollformular.

StM: “Yes I did! That’s what forms are for.”

EBB (grinst überhaupt nicht mehr): “U’v food with u?”

StM: “That’s what I wrote down on the customs declaration.”

EBB (das Gesicht macht nunmehr das Gegenteil von dem, was man grinsen nennt): “What kind ofod?”

StM: “Peanuts.”

EBB: “Peeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeanuts?”

StM: “Peanuts! What’s wrong with peanuts?”

EBB: “How many?”

StM: “500 gramme.”

EBB: “Eh?”

StM: “Round about one pound.”

EBB: “What? U’ve one pound of peanuts with you?”

StM: “Yeah!”

Er hatte es begriffen.

StM (grinst): “Rosted and salted.”

EBB: “U gäääve me this declaration form for one pound o peanuts?!”

StM: “I declared roasted and salted peanuts, to be accurate.”

EBB (laut): “R u crazy, Mister?”

StM: “Sorry?”

EBB: “[unverständliches Zeug im Einreisebeamtenslang, könnten ein paar Beleidigungen gewesen sein] If u ever come again to the Uessss never, never ever make such a crazy declaration again. Never!”

StM: “But I…”

EBB: “And now hit the road. And ‘ave ur peanuts, ur salted and rooooasted peanuts with u!”

StM: “Thanks for your advise.”

EBB: “Set off!”

Der strenge Blick eines in der Nähe Aufsicht führenden Supervisors bedeutete mir, dieser Anordung ohne weitere Anmerkungen Folge zu leisten.

Und so reiste ich mit einem halben Kilogramm gerösteter, gesalzener und ordnungsmäßig verzollter Erdnüsse in die USA ein. Aber nicht nur mit diesen Erdnüssen, sondern auch mit ein paar anderen Sachen in meinem Gepäck.

Der EBB hatte funktioniert wie nahezu jeder Beamte. Gebe einem Beamten einen Erklärungsvordruck und er beschäftigt sich stundenlang mit dem Erklärten, interessiert sich aber nicht für das, was nicht erklärt wird. Und in der Tat machte ich mir kaum Sorgen wegen der Erdnüsse, ob nun ordnungsmäßig deklariert oder nicht, sondern um so manchen anderen Inhalt meines Reisegepäcks. Denn auf dem Zollformular heißt es:

Controlled substances, obscene articles, and toxic substances are generally prohibited entry.

Controlled substances und toxic substances hatte ich gewiss nicht im Gepäck. Aber obscene articles? Was ist das überhaupt, obszöne Artikel? Wikipedia ist in der deutschen wie in der englischen Version ziemlich ratlos. Es kann alles und nichts sein und nicht selten werden Gerichte mit der Klärung der Frage befasst, ob eine Sache als obszön einzustufen ist oder nicht. So weit wollte ich es aber gar nicht erst kommen lassen; es galt, an dem EBB vorbeizukommen, mit allem, was dieser möglicherweise für obscene articles halten könnte.

Da wären zum Beispiel meine Plugs. Wer weiß, ob so ein EBB oder eine EBBin überhaupt weiß, was Mann damit macht. Falls ja, würden die kleineren Dinger sicher so durchgehen. Aber die großen? Ich meine, mit Kleinkram gebe ich mich nicht ab. Und so ein Amsterdammetje streetpole könnte schon als sehr obszön (und deshalb besonders geil) eingestuft werden – jedenfalls wenn ich erklären würde, was ich damit mache.

Oder das J-Lube. Ein weißes Pulver, das vermutlich zunächst verdächtig wäre, eine der verbotenen Substanzen zu sein. Aber ein Geschmacktstest hätte ja schnell zu einer glitschigen Zunge geführt. Allein das wäre wohl schon eine Obszönität. Und sicher würde es auch als obszön gelten, ein Produkt, nämlich das J-Lube zunächst aus den USA, dort wird es hergestellt, zu exportieren, um es dann wieder zu importieren. Die Erklärung, was Nicht-Tierärzte damit machen, dürfe jedenfalls im Obzönitätstest den EBBs rote Ohren bescheren.

Die Reise nach NYC dauerte ein paar Tage und das führte dazu, das ich einen Koffer mit Relativwäsche hatte, also mit relativ sauberer Wäsche. In so einem Koffer entwickelt sich mit der Zeit ein gewisser Geruch, der beim Öffnen des Koffers entweicht. Ist das obszön? Können Gerüche obszön sein? Die weite Welt des Internet schweigt dazu schamhaft. Ich finde Gerüche geil (was daruf hindeutet, dass sie obszön sein können). Also, um das einmal zu erklären: Es gibt Männer, die duften richtig gut, wenn sie sich ein oder zwei Tage nicht geduscht haben, oder auch drei Tage. Aber das ist nicht bei allen so. Manche Männer fangen zwanzig Minuten nach dem Verlassen der Dusche an zu stinken! Bääääh! ‘Mein’ EBB gehörte übrigens zur letztgenannten Sorte von Männern. Deshalb hätte er wohl die Gerüche meiner Relativwäsche nicht als geil empfunden. So ein Geruchsempfindungstest läuft übrigens immer am Flughafen ab. Ich muss da immer die Schuhe ausziehen. Manche dieser Sicherheitsleute können sich überhaupt nicht von meinen Schuhen trennen und hätten vermutlich gerne noch meine Sox dazu, während andere wohl meine Schuhe für eine ABC-Waffe halten und diese  am liebsten in ein luftdichtes, nach allen Regeln der Kunst gesichertes Behältnis packen würden.

Zurück zu dem EBB in Manhattan. Nach meinem Eindruck war das einer von der Sorte Mensch, die Sex niemals mit allen Sinnen genießen. Allerdings hätte ich mit ihm schon aus geruchstechnischen Gründen keinen Sex haben wollen, weil er, wie angedeutet, vor mehr als 20 Minuten geduscht hatte und in seinem Fall das Duschen unmittelbar vor dem Sex aus meiner Nase Sicht Pflicht gewesen wäre, und er wegen seiner abweichenden sexuellen Orientierung ohnehin keinen Sex mit mir hätte haben wollen. Der verkrampfte Eindruck, den er nach dem Wegfall des anfänglichen Grinsens auf mich machte, deutete darauf hin, dass er wohl auch mit meiner Reiselektüre Probleme gehabt haben würde. Auch auf die Gefahr hin, dass mich nun der Bannstrahl des KLuST triff und mich ein gewisse paranoider Senator aus Utah wegen terroristischer Bedrohung der USA, ach was, der ganzen Welt, aufknüpfen möchte, erzähle ich es: Ich hatte ein Buch über Dogplay dabei (ja, da gugst Du, lieber Leser, aber auch in meinem Alter kann Mann sich noch weiterbilden), mit Bildern und in englischer Sprache. Das heißt, mein EBB hätte genau erkannt, worum es geht. Ein Anruf beim KLuST, und man hätte mir und meinem Buch die Einreise verweigert. Ein Anruf bei dem Senator in Utah, und ich wäre in Beton gegossen und im Hudson versenkt worden.

Dieses Buch war nun nicht meine einzige Ferienliteratur. Selbstverständlich hatte ich auch Schiller, Pilcher und Simmel dabei. Das Übliche halt. Aber auch Goethe. Gerade das Mitführen dieser Literatur schien mir nicht ungefährlich. Ist doch bei Goethe vom Arschlecken die Rede (die Folgen sind hinlänglich bekannt). Ist das nicht obszön? Brachte Goethe nicht höchst Obszönes in den Buchdruck?

Aber der EBB war ja durch die Peanuts so abgelenkt, dass er von alledem nichts erfahren hat. Deshalb weiß ich auch nicht, ob und was nun tatsächlich als obscence article gebrandmarkt worden wäre.

Der von mir schon mehrfach ‘behandelte’ New Yorker Pornoproduzent Michael Lucas verfügt über einschlägige Erfahrungswerte. Er hat  nämlich auch Pornos produziert, in denen gepisst wird. Also nicht einfach der notgedrungenen Ausscheidung wegen, sondern im Rahmen von Sexszenen. Das kann ganz geil sein. Nicht mit ‘meinem’ EBB, nee, mit dem will ich nichts zu tun haben, schon gar nicht mit seiner Pisse. Aber wenn da so ein nettes geiles Kerlchen… Lucas hat also Filme gedreht, in denen Pisssexszenen vorkommen. Er lebt nicht von der Pisse allein, sondern vom Verkauf der entsprechenden Filme. Kunden hat er weltweit (die Handlungen, soweit man in einem Porno von Handlung sprechen kann, sind gar nicht so schlecht, die Typen, die er einsetzt, aber fast alle nicht mein Fall), auch in Kanada. Also schickte er auf Bestellung ein paar Filmchen nach Kanada. Der kanadische Zoll öffnete die Sendung, schaute sich die Pornos an und beschlagnahmte sie, weil sie obszönes Material enthielten. Also das Filmmaterial, die Darstellung sei obszön, die Pisse selbst war natürlich nicht enthalten in dem Paket. Zwei der Lucas’schen Filme wurden von den kanadischen Behörden auf die Liste der verbotenen Gegenstände gesetzt.

Ich halte das für einen Skandal. Ich meine, was soll das?

Die älteren Herrschaften unter meinen Lesern erinnern sich sicher noch an Carmen Thomas. Das ist jene Medienfrau, die mit “Schalke 05″ ihre Karriere startete und später mit ‘Hallo Ü-EiWagen’ im Auftrag des WDR auch den letzten Winkel Nordrhein-Westfalens heimsuchte. Später fing sie dann an, die gesamte Nation mit ihrem Urin zu überschwemmen. Da hat keiner was gesagt, selbst als dem Volk das Urin schon bis zum Hals stand, war’s in Ordnung. Pissetrinken wurde als gesund verkauft und war ein Verkaufserfolg für Carmen Thomas. Überall sah man Menschen, die mit ekelverzerrtem Gesicht Urin schlürften und glaubten, sie würden nun eine schöne Haut bekommen und 100 Jahre alt werden.

Oder, andere Geschichte: Immer wieder ist davon zu lesen, dass Menschen, die über einen längeren Zeitraum irgendwo eingeschlossen waren, Urin getrunken haben, um zu überleben. In einem Fahrstuhl zum Beispiel. Das Ding bleibt stecken; nehmen wir an, in einem Büroturm in Köln. Ein Aufkleber in der Fahrstuhlkabine verheißt sofortige Rettung im Falle eines Notfalles, wenn man denn nur den Notrufknopf drückt. Die Insassen, die in der Kabine stehen, beschließen, nachdem sich die Kabine nicht mehr rührt, das ein solcher Notfall vorliegt. Mutig drückt einer den Notrufknopf.

Lautsprecher: “Watt is?”

Fahrstuhlinsasse: “Wir sind stecken geblieben?”

Lautsprecher: “W’rum?”

Fahrstuhlinsasse: “Äh..”

Lautsprecher: “Wo sinnse denn?”

Fahrstuhlinsasse: “In dem Büroturm an der …”

Lautsprecher: “Wat fürne Etaasche?”

Fahrstuhlinsasse: “Zwischen der siebten und achten.”

Lautsprecher: “Ich schick ihn en vörbi.”

Fahrstuhlinsasse: “Der soll aber sofort kommen.”

Lautsprecher: “Bleibn Se ruhich, d’r kütt gleech.”

So, an dieser Stelle möchte ich einen grundlegenden Hinweis für den Notfalldialog mit Rheinländern geben: Niemals sich auf ’sofort’ oder ‘gleich’ herunterhandeln lassen. ‘Gleich’ ist gleichbedeutend mit irgendwann mal, im Laufe des Jahres, vielleicht auch erst im nächsten Jahr. Sofort, steht für nichts anderes, als in der nächste Woche, falls nichts dazwischen kommt. Wenn man im Rheinland dringend Hilfe benötigt, sei es durch einen Handwerker im Falle eines Wasserrohrbruchs, durch einen Notarzt nach einem Verkehrsunfalls oder einem Herzinfarkt, oder durch einen Rechtsanwalt, weil Mann auf dem Kölner CSD wegen Wildpinkelns auf Weisung des KLuST von der Kölner Polizei festgenommen wurde, dann muss man immer verlangen, dass der Beauftragte direkt tätig wird. Nur dann darf man auf schnelle Hilfe hoffen. ‘Sofort’ und ‘gleich’ signalisieren dem Gesprächspartner, dass die Angelegenheit so dringend nicht ist, und weder Handwerker, Notärzte und Rechtsanwälte sind sich subjektiv einer Schuld bewußt, wenn sie objektiv reichlich zu spät kommen.

Und weil das so ist, werden unsere Fahrstuhlinsassen ein paar Tage in dem Fahrstuhl verbringen, denn sie haben nicht verlangt, dass sie direkt gerettet werden. Ja, und was macht man da so, zu viert oder fünf in einem Fahrstuhl? Eins ist sicher: Irgendwann muss der Erste pinkeln. Menschen können durchaus eine Zeit lang überleben ohne etwas zu essen, aber ohne Flüssigkeitsaufnahme geht ziemlich schnell das Licht aus. Also sollte man den kostbaren gelben Saft nicht verschwenden. Nun haben Männer den Vorzug, dass sie auch ohne Hilfsmittel mit einigem Geschick ihren eigene Pisse in ihren Mund plätschern lassen können. Mmmmmh! Aber nun muss ja nicht jeder gleich oft und gleich viel pinkeln. Und nicht jeder hat gleichermaßen viel Durst. Wenn ich mir nun vorstellen, ich wäre als einziger Mann mit fünf Frauen in einem Fahrstuhl eingesperrt, hätte mächtig Brand und als einziger keinen Druck auf der Blase. Nee, lassen wir das Thema lieber und kehren zurück zu Michael Lucas.

Michael Lucas lebt vom Verkauf seiner Pissvideos, und zwar nicht schlecht. Fällt nun der kanadische Markt weg, lebt es sich gleich schlechter. Da bietet es sich doch an, den neugewählten US-Präsidenten, den großen Allesversteher Barack Obama, auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Immerhin macht der seine erste Dienstreise doch nach Kanada und bei der Gelegenheit könnte er doch die Frage der Pissvideos mit dem kanadischen Prime Minister erörtern. Es kann ja nicht sein, dass die prüden und verklemmten Kanadier den weltoffenen Amis ins Pornohandwerk pfuschen. Also nimmt Michael Papier und Bleistift, bzw das neuzeitliche Aquivalent, und schreibt seinem Präsidenten, was dieser zur Rettung der Nation zu tun hat:

Dear Mr. President:

My name is Michael Lucas, and I am the President and CEO of the East Coast’s largest adult entertainment studio, Lucas Entertainment. It has recently come to my attention that a number of our videos, including Farts! and Piss!, were seized by the Canadian Border Services Agency and deemed obscene, according to their (and in my opinion, antiquated) decency standards. There are a number of issues here that concern myself and international trade, and I believe you are the only person who can rectify this situation at this moment in time.

Since you will be meeting with the Prime Minister of Canada today, I urge you to make what I detail below an item on your agenda, if it is not already a topic of conversation. I know that one of your points of discussion will be coordinating our nation’s economic stimulus plan with Canada’s. Farts! and Piss!, just two of the productions that were denied importation into Canada, are highly successful titles from my Lucas Raunch line. Both have gone on to be among my best sellers in 2008, including here in the United States, several European countries including Germany, France, and Austria, and South Africa. Piss! is also nominated for a GayVN award for Best Fetish Video and its cover model, Ryan Raz, is up for Best Fetish Performer. As our economy teeters on the brink of total collapse, it would be foolish to deny access of such a high quality, proven money maker onto shelves of the Great White North’s porn stores.

Secondly, and perhaps even more importantly, is Canada’s impossibly restrictive and seemingly arbitrary method of deeming material obscene. I have no first-hand knowledge of how my products were seized and reviewed by the Canadian government, but I can imagine that it was shipped to a customer who willingly ordered it through my website, LucasEntertainment.com. When the package arrived at Canadian customs, an official took note of the titles, and decided they needed a break from their real job. This (probably male custodian of Canadian law) popped my DVDs into the nearest player, beat off multiple times watching Ryan getting his face splattered with my urine, and then reported the material as obscene. While this entire ordeal was taking place, no one in my office was notified, and we are now helpless to deal with this tragedy of economic and social injustice.

Mr. President, I hope you are not overwhelmed with this task that I have placed upon you. I would have also included your Secretary of Commerce in this discussion to get more input as to how to overcome these obstacles to foreign trade, but you do not have one at this time (I wish you the best of luck in finding one). So, as you look across the table at Prime Minister Stephen Harper during your meeting, remember that we must do everything possible to stimulate our economy and ourselves during these troubled times (and please don’t get me started on Governor Patterson’s “porn tax.”). I appreciate your attention to this matter and if you have any questions, please do not hesitate to contact me at (917) 449-3103 or via email at michael@lucasentertainment.com.

Sincerely,

Michael Lucas

ABOUT LUCAS ENTERTAINMENT: Founded in 1998, Lucas Entertainment is one of the most prominent players in the porn industry. Its lines include the award-winning Auditions series and trailblazing Lucas Raunch videos. With over a decade of experience, the company has earned the reputation for being the best in the field, producing the most innovative, sexy, and talked about adult movies in the country. Year after year, Lucas Entertainment has swept an unprecedented number of industry awards and served as a launching pad for some of the biggest names in gay porn.
The company’s trademark slogan says it all: “Lucas Entertainment – New York City’s best defense against bad porn.” President and CEO Michael Lucas realized the need for showcasing the city’s diversity, producing an average of two titles every month under his unique vision and unmistakable style, and commenting on current events in his blog, LucasBlog.com. Fresh, new, diverse, New York…that’s Lucas Entertainment.

Vielleicht hätte er ein Buch von Carmen Thomas beilegen sollen. Außerdem hätte er auch gleich fragen können, wie das zu handhaben ist mit den Schriften von Goethe und so.

Lieber Leser (ich vermute die Leserinnen habe ich einstweilen mal wieder vergrault, falls nicht, sind diese selbstredend auch lieb), ein Schelm, wer Böses dabei denkt, aber im Rheinland tobt der Karneval, und deshalb habe ich mir erlaubt, einen Teil des Posts der Welt der Erfindung zu entnehmen.

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