Plakate eines anonymen Schreibers verkündeten in den vergangenen Tagen an Bushaltestellen, städtischen Einrichtungen und Plakatständern, dass „die Gerüchteküche bebt”.
[...]
Im nächsten Teil geht es bewusst hetzerisch weiter: „Stell sich mal einer vor, nun wird auch gemunkelt, unser Bürgermeisterkandidat Tim Brühland wäre homosexuell (Umgangssprache: schwul)”. Obwohl der anonyme Autor darlegt, das wäre ja „grundsätzlich egal”, so „sollten die Bürger (auch Wähler genannt) schon davon wissen”. Nicht gerade wertfrei auch der letzte Teil des Schmierplakats, in dem befürchtet wird, Monheim würde bald als die „Hauptstadt der Schwulen” gelten und die Altstadtfunken müssten in „Altstadttucken” umbenannt werden. Dann die Frage: „Liebe Monheimer – Wollt ihr das???”.
Oh, ich sehe gerade, es geht um Ereignisse aus dem Jahr 2009! In Monheim, zwischen Köln und Düsseldorf gelegen, weht der Geist alter Zeiten.
Tim Brühland, früher SPD-Ratsherr, ist in seiner neuen Partei, der CDU, nicht unumstritten:
Monheim: Filetierung der Bürgerlichen
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