Seit Gestern geistern Meldungen durch die Medien, in denen unter Bezugnahme auf eine Studie der University of Nottingham behauptet wird, Selbstbefriedigung (Onanie, Masturbation, Wichsen, …) in jungen Jahren erhöhe das Risiko, im Alter an Prostatakrebs zu erkranken.
Zum Beispiel
Focus: Viel Sex begünstigt Prostatakrebs
20 Minuten: Sexuell aktiver Mann – hohes Krebs-Risiko?
Wenigstens hat 20 Minuten die Überschrift mit einem Fragezeichen versehen.
Bevor nun jemand auf den Gedanken kommt, seine sexuellen Aktivitäten zu reduzieren und weniger häufig die Dinge in die Hand zu nehmen, sei darauf hingewiesen, dass australische Wissenschaftler im Jahr 2003 zu einer gegenteiligen Erkenntnis gekommen sind:
A team in Australia led by Graham Giles of The Cancer Council Victoria in Melbourne asked 1079 men with prostate cancer to fill in a questionnaire detailing their sexual habits, and compared their responses with those of 1259 healthy men of the same age. The team concludes that the more men ejaculate between the ages of 20 and 50, the less likely they are to develop prostate cancer.
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Tjoa, und das Wichsen macht wohl auch blind und einen schiefen Rücken.
Das sind alles Theorien, die Moralapostel gütigst in die Welt gesetzt haben, um unschuldige Jünglinge davon abzuhalten, ihre Autosexualität auszuleben.
Schon seit Jahrtausenden wird ordentlich mastubiert, aber die Menschen sind trotzdem noch nicht ausgestorben. Sollte die Masturbation wirklich einen großer Nachteil für uns Menschen darstellen, hätte die Menschheit nicht bis heute (2010) durchgestanden – Man beachte die synthetische Evolutionstheorie.
Und unser lieber Focus… Was soll ich dazu sagen? Das Magazin ist die Bild-Zeitung für die Akademiker. Alles Quatsch,
M,