In den USA sieht sich die Kinokette Cinemark Legacy mit Protesten und Boykotten konfrontiert, nachdem sie den Film ‘Milk’ ins Programm genommen hat. In diesem Film geht es um den ersten offen schwulen Stadtrat in San Francisco, der nach nur wenigen Monaten Amtszeit ermordet wurde.
Dies wäre Grund genug für eine großangelegte Boykottaktion der Evangelikalen und der sonstigen üblichen Verdächtigen. Doch der Wind weht aus einer anderen Richtung:
The CEO of Cinemark, Alan Stock, donated $9,999 to the Yes on 8 Campaign, but will now profit from showing MILK in his theaters.
Weitere Infos: http://www.nomilkforcinemark.com/
The company does not take a formal position on political issues that do not directly affect our business. It would be inappropriate to influence our employees’ position on personal issues outside the work environment, especially on political, social or religious activities,” wrote James Meredith, Vice President, Marketing & Communications Cinemark USA, Inc. “Cinemark is dedicated to providing high quality entertainment for all of our customers. As an equal opportunity employer, we do not discriminate based on race, creed, religion or sexual orientation.
Wir können uns wohl alle ausmalen, wie die Pressemitteilung lauten würde, wenn Mr Stock einer rechtsextremen Gruppierung gespendet hätte, die gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe oder gegen Menschen jüdischen Glaubens agitiert.
Ich halte nicht viel von Boykottaktionen, ich halte aber noch viel weniger von Unternehmen, die Schwulenhasser an ihrer Spitze dulden.
Related posts
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri



Commentaries