Die pressetext Nachrichtenagentur berichtet über ein Projekt in den USA:
Einen neuen [seit 2004!, TGD] Online-Service für Menschen, bei denen nach einer Sexbeziehung eine sexuell übertragbare Erkrankung (STD) diagnostiziert wurde, bietet die Nonprofit Organisation inSPOT http://www.inspot.org. Der ehemalige Partner erhält eine anonyme elektronische Postkarte in der zu lesen ist, dass er möglicherweise an einer solchen Erkrankung leidet. Das soll den Betreffenden dazu animieren, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen.
“Wer? Was? Wann? Wo? Es ist völlig egal. Ich leide an einer STD und du könntest sie auch haben. Bitte lass dich untersuchen!” Mit dieser Betreffzeile beginnt die [eine von sechs zur Auswahl stehenden, TGD] elektronische Postkarte. Als weiterführenden Service liefert inSPOT auch gleich einige Informationen über die einzelnen sexuell übertragbaren Krankheiten mit und listet Kliniken und Mediziner in jenen Städten auf, wo dieser Service angeboten wird. Angeboten wird der Dienst mittlerweile in fast allen Großstädten der USA, neu hinzugekommen sind aber auch Toronto und Ottawa sowie Rumänien.
Aus acht verschiedenen STDs kann man auswählen (für HIV gibt es ein gesondertes eCard-Motiv) und bis zu sechs Personen gleichzeitig informieren, wenn deren eMail-Adressen bekannt sind. Und da fängt die Sache an, merkwürdig zu werden.
Wenn man mit einem Menschen Sex hat, sehr intim mit ihm war, seine eMail-Adresse kennt, warum dann dieses anonyme Getue? Aber es ist wohl nur zu menschlich – deshalb ist diese eCard-Lösung vielleicht doch ganz hilfreich, um wichtige Informationen weiterzugeben, die sonst geheim bleiben würden.
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