16 Sep 08

schreibt die Queer. 

Wer auf SM-Praktiken steht, ist glücklicher als diejenigen, die den “normalen” Sex bevorzugen. Das ist das Resultat einer wissenschaftlichen Untersuchung aus Australien. 

und der kleine TGD freut sich, weil er jetzt endlich weiß, warum er glücklich ist. 

Studie? Da war doch was? Genau, bei Studien dieser Art schaut der kleine TGD doch immer ganz genau hin. 

Wie sind die Damen den Herren in Australien denn vorgegangen? 

In Australia in 2001–2002 [sic!, also kalter Kaffee, TGD], a representative sample of 19,307 respondents aged 16–59 years was interviewed by telephone. 

Geil, Telefonsexinterview:  

Guten Tag, ich rufe sie im Auftrag der School of Public Health and Community Medicine, University of New South Wales, Sydney. Sagen sie mal, stehen sie auf Bondage und Disziplin, Sadomasochismus oder Dominanz und Unterwerfung?” 

Ich werde immer nur von Marktforscherinnen (!) angerufen, die etwas über Autos, Zeitschriften und die Verpackung von Margarine wissen wollen. Da weiß ich nie, was ich sagen soll. 

Na, ich bin mir sicher, dass von den 19307 Australiern die meisten auch nicht wussten, was sie sagen sollten, und die, die es wussten, es kaum sagten. 

Jedenfall will man herausgefunden haben: 

In total, 1.8% of sexually active people (2.2% of men, 1.3% of women) said they had been involved in BDSM in the previous year. This was more common among gay/lesbian and bisexual people. 

Wie üblich rechnet der kleine TGD kurz nach: 

1,8 % von 19307 sind: 347,52 Menschen 

So ungefähr 3 bis 10 % der Australier dürften schwul, lesbisch oder bi sein und das auch zugeben: 

3 bis 10 % von 347,52 sind: 10,43 bis 34,75 Menschen 

So, wegen dieser paar Leutchen steht unsereins mal wieder überall in den Schlagzeilen. Ich liebe repräsentative Studien… ;)  

Und warum bin ich nun glücklich: 

People who had engaged in BDSM were more likely to have experienced oral sex and/or anal sex, to have had more than one partner in the past year, to have had sex with someone other than their regular partner, and to have: taken part in phone sex, visited an Internet sex site, viewed an X-rated (pornographic) film or video, used a sex toy, had group sex, or taken part in manual stimulation of the anus, fisting or rimming.  

Tja, lieber Leser, da kann man nur staunen, denn dieses alles führt dazu, dass 

men who had engaged in BDSM scored significantly lower on a scale of psychological distress than other men.  

Ich meine, das sollte durch weitere Telefonumfragen weiter ergründet werden. Für meinen Teil jedoch bin ich ob dieser gehaltvollen Studie einstweilen bedient und werde jetzt zu meinem Freund ins Bett krabbeln, ihn streicheln, sanft seinen Rücken massieren,  vorsichtig an seinen Nippeln lecken, ihn riechen und fühlen, ihn küssen, behutsam an seinem Schwanz lutschen und dann vollkommen entspannt und streßfrei  dicht an ihn herangekuschelt glücklich und ohne jeden seelischen Druck einschlafen.

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