10 Sep 08

Queer.de berichtete gestern, dass das US-Magazin “OUT” Homo-Promis nach ihrer liebsten Musik befragt und daraus die Liste mit den “100 Gayest Albums” erstellt hat.

Mich interessiert, wer diese Homo-Promis sind, warum schwule Musik offenbar erst ab 1959 geschrieben wurde, warum es sich überwiegend um Quitscheentchenmusik handelt und warum Queer zu jedem Album-Titel auf Amazon verlinkt, jenem Versandhändler für homophobe Hassmusik.

Meine Liste der schwulsten Musik aller Zeiten sähe ganz anders aus. Zum Beispiel wäre darauf zu finden Samuel Barber’s Adagio for Strings aus dem Jahr 1938.

[youtube=http://de.youtube.com/watch?v=RRMz8fKkG2g]

Diese Aufnahme aus der Londoner Royal Albert Hall stammt vom 15.09.2001. Nach den Ereignissen vom 11.09.2001 wurde das Programm der Last Night of the Proms geändert und das BBC Symphonie Orchestra spielte unter Leitung des us-amerikaners Leonard Slatkin ‘Adagio for Strings’.

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