Die anglikanischen Bischöfe haben sich zur Lambeth-Konferenz in Canterbury zusammengefunden.
Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet heute, dass 28 Bischöfe via Weblogs von dieser Konferenz berichten. Interessant dürfte nur der Blog von Gene Robinson sein, dem Bischof von New Hampshire, der gar nicht mitspielen darf, weil alle wissen, dass er schwul ist.
Welche Auswüchse die christlich Homophobie hier und da annimmt, zeigt die Äußerung des Bischofs von Durham, Tom Wright:
George Bush said he was going to invade Iraq. Everyone told him not to because there would be consequences, but he did it anyway.
The Americans floated the balloon in 2003 when they consecrated Gene Robinson as bishop of New Hampshire. They knew exactly what they were doing then and they know exactly what they are doing now. They knew it would be unacceptable to the majority of the Communion. They are doing exactly as they please.
Wie man die von der christlichen Bush-Sippe angezettelten Irak-Kriege, an denen auf ‘westlicher’ Seite reichlich viele christliche Soldaten teilgenommen haben, die einige hunderttausend Tote gefordert haben, mit der Weihe eines in seiner Diözese sehr beliebten schwulen Menschen zum Bischof vergleichen kann, ist mir unverständlich.
Durch diese Bischofsweihe ist kein Mensch getötet worden. Gene Robinson ist kein Mörder, aber er wird vielleicht das erste Opfer sein. Todesdrohungen haben ihm seine lieben Glaubensgenossen schon ins Haus geschickt. Blut und Mord – das ist es, wonach einige Christenmenschen lechzen.
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