Kaum noch eine kirchliche Veranstaltung, in der die Faszination ‘Homosexualität’ nicht thematisiert wird.
Eine weitere Talkrunde beschäftigte sich mit der Vereinbarkeit von Christsein und Homosexualität. Die 30-jährige Catharina Uhlig aus der Büttelborner Gemeinde sieht darin keinen Widerspruch. Sie sei keine extrem bibeltreue Christin, sondern lebe die Grundpfeiler des Christentums: Nächstenliebe und Toleranz. Eine Problematik sah Olaf Lewerenz darin, dass man als Christ an dem Hetero-Ideal Adam und Eva gemessen werde. “Man wächst mit Idealen auf, die heute überhaupt nicht mehr Realität sind”, fügte Uhlig hinzu. Lewerenz, Bildungsreferent im “Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung” in Frankfurt, sagte, heute sei Homosexualität viel präsenter als früher, im Fernsehen und in der Nachbarschaft, im ganzen sozialen Umfeld.
Wer misst da wen am Hetero-Ideal?
Adam und Eva als Idealbild? Nun, wie war das noch gleich mit den Beiden?
Die Szene spielt im ökologischen Landbau:
Und Gott nahm den Mann und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn baute und bewahrte. Und Gott gebot dem Mann und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten [Anm TGD: Ulla Schmidt wäre im Rahmen ihrer Anti-Verfettungs-Kampagne eingeschritten] aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen [Anm TGD: Hier hat die kirchliche Dummhaltestrategie ihre Wurzeln]; denn welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben [Anm TGD: Hier haben die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen ihren Vorläufer].
Und Gott sprach: Es ist nicht gut, dass der Mann allein sei [Anm TGD: Sehr richtig! Deshalb bin ich mit meinem Freund zusammen]; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei [Anm TGD: Hätte er ihm einen Gehilfen, nein besser: einen Freund gemacht, wäre der Menschheit das nachfolgende Unheil erspart geblieben]; man wird sie Männin heißen, darum dass sie vom Manne genommen ist. Und sie waren beide nackt, der Mensch und das Weib, und schämten sich nicht. [Anm TGD: Manche Menschen haben sich dick und fett gefuttert, offenbar nicht vom Baum der Selbsterkenntnis, und schämen sich auch nicht, wenn sie nackt sind.]
Dann kommt die berühmte Schlange ins Spiel und das Drama nimmt seinen Lauf:
Da sprach die Schlange zum Weibe [Anm TGD: Warum hat sie nicht mit dem Mann gesprochen?] Ihr werdet mitnichten des Todes sterben. Und das Weib schaute an, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß. [Anm TGD: Vorsichtshalber wird in der Lutherbibel, 1. Mose 2 und 3, aus der ich - gekürzt - hier zitiere, klargestellt:] Und Adam ward nicht verführt; das Weib aber ward verführt und hat die Übertretung eingeführt.
Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze. Und sie hörten die Stimme Gottes, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes unter die Bäume im Garten. Und Gott sprach: Wer hat dir’s gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. [Anm TGD: Tja, so ist das bei verschiedengeschlechtlichen Zwangsbeziehungen. Da wird schnell dem/der Partner/in die Schuld in die Schuhe geschoben. Das Wort 'wir' kommt nicht vor.] Da sprach Gott zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich also, dass ich aß. [Anm TGD: Hier findet die typische 'Schuld sind immer die Anderen' Haltung glaubender Menschen ihren Anfang.] Da sprach Gott zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang. Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind, und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein. Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem HERRN. Ein Weib lerne in der Stille mit aller Untertänigkeit. Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist.
Adam und Eva als Hetero-Ideal? Nun, dass mag jeder für sich selbst entscheiden. Eins steht jedoch fest: Mit Adam & Steve wäre das alles nicht schief gegangen.
Related posts
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri



Commentaries