Vielleicht müssen ‘wir’ diesem Christoph Daum sogar dankbar sein, für seine tiefe Feindseligkeit gegenüber schwulen Menschen.
Zum ersten wird den schwulen und nicht schwulen Fans des 1. FC Köln deutlich, wem sie da zujubeln und, vor allem, ihr Geld hinterher werfen.
Zum zweiten, weil dieser Vorgang mal wieder zeigt, dass ein Fußballtrainer sein Amt auch unter Abwesenheit von Intelligenz verüben kann.
Zum dritten bekommt das Thema ‘Homophobie im Fußball’ eine Aufmerksamkeit, die mit den bisherigen Aktionen nicht zu erreichen war.
Zum vierten wird auch der Sender DSF dankbar sein, weil ohne das Daun-Statement sich wohl kaum jemand für die Sendung am kommenden Mittwoch interessieren würde.
Zum fünften hat die BLÖD-Zeitung für mehrere Tage Schlagzeilenstoff bekommen (heute in der Kölner Regionalausgabe: “Schwule schlagen zurück!”
Und zum sechsten wird bei dieser Gelegenheit deutlich, wie tief der Schwulenhass im Fußball, aber auch in der Gesellschaft insgesamt noch sitzt. Denn nicht nur der kleine Christoph ist homophob und hat auf dem Fußballplatz nichts zu suchen, sondern zum Beispiel auch
‘Herold’, der auf dem Stadtmenschen-Blog des Kölner Stadt-Anzeigers fragt:
Ist es etwa kein Problem, wenn Heteros und Schwule gemeinsam duschen? Wäre es etwa keins, wenn Jungen und Mädchen gemeinsam duschen? Das möchte ich einfach mal zur Diskussion stellen.
Dieser Duschschwachsinn ist mir doch kürzlich schon einmal begegnet. Nun, Herold (58) möchte nichts zur Diskussion stellen, er möchte lediglich Zustimmung für seine eigene Schwulenfeindlichkeit heischen – mit Erfolg, denn Dummchen ‘FC4ever’ (59, wohnverhaftet auf Borkum, er sagt von sich selbst:
Dipl. Rentner, Hundebesitzer und FC Fan Ich habe einen Dogo Argentino als Hund. Er ist zwar als Kampfhund laut Landeshundegesetz eingestuft, für mich ist er bzw. ist eine Sie, aber eher ein ‘Kampfschmuser’.)
zieht die Anti-Volker-Beck-Karte:
Wenn es nach dem Willen von V. Beck gehe, müssten eh alle Kölner schwul oder lesbisch werden/sein. Da ich in meiner eigenen Familie Erfahrungen mit dem Thema gesammelt habe. Wenn Daum gesagt hat “Gerade den uns anvertrauten Jugendlichen müssen wir mit einem großen Verantwortungsbewusstsein entgegentreten” dann gebe ich ihm Recht. Herr Beck würde besser seinen Posten als Bundestagsabgeordneter aufgeben und in der Kirche aktiv werden. Dort ist es ja oft genug zu Vorfällen gekommen, die bei Kinder und Jugendlichen zu einer langer und schweren Traumatisierund geführt haben.
Hut ab vor Herrn Daum, wenn er es wirklich so gesagt hat.
‘Arnold’ (64) stimmt, unter Aufbietung seiner gesamten Kenntnisse der deutschen Sprache, zu:
wenn einige der grünen sippschaft den raum betreten, kann man getrosst die heizung runterfahren. wenn man es tut, fühlen sie sich diskreminiert.
‘Scharme’ (männlich) fällt ob des Stadt-Anzeiger-Studiums vom Stuhl und fordert:
Dem [gemeint ist der Stadt-Anzeiger] müsste wirklich der Kampf angesagt werden. Wie wäre es mal mit einem KSTABlog ala Bildblog?
Ob er weiß, wer hinter dem BILDblog steht? Er legt nach:
[...]schreib mal einen richtig diffamierenden Artikel über diese Drec..au Wagner
Wagner ist der KStA-Redakteur, der die Leistung des 1. FC Köln und seines Trainers mit großer Klarheit bewertet.
‘Luco21′ hat den Mund ebenfalls voller Fußballrasen, als er an anderer Stelle auf den Seiten des KStA meint:
Daum hat völlig Recht!!!
Diese “Ach wie ist es cool, schwul zu sein”- Masche stinkt mich schon seit einiger Zeit an (dies ist zu 80% eine Zivilisationskrankheit – ohne Zweifel). Schön zu erleben, dass sich ein anerkannter Fußballlehrer gerade für Kinder und Jugendliche stark macht, damit diese in ihrer Entwicklung nicht nachhaltig negativ beeinflusst werden! Eine solche öffentliche Aussage war schon lange einmal fällig und ich feue mich sehr darüber, dass gerade Christoph Daum aus dem “vorbelasteten” Köln ein solch treffendes Statement abgegeben hat. Super – im Interesse unserer Kinder! Bitte nichts davon relativieren, Christph! Du bist auch diesbezüglich der richtige Mann am richtigen Ort!!!
Der kleine ‘derichdi’ findet auch, dass Volker Beck an allem schuld ist und will ihn nach Moskau verbannen:
Beck das Maul verbieten
Ob Daum oder Meißner. Der Herr Beck muß zu allem seinen Haßkommentar abgeben, sofern es der Verherrlischung des Schwulseins dient. Wenn der Beck als Schwuler den Nichtschwulen gegenüber genau so tolerant wäre, wie er es umgekehrt von allen einfordert, hätte ich noch Verständnis für den Herrn. Seine große Klappe darf er doch nur in Deutschland aufreissen, weil er da vom Gesetz geschützt ist. Wie es anders ist hat man ihm ja in Moskau gezeigt.
‘legal-eagle’, der sich als Rechtsanwalt ausgiebt, erbittet Gottes Segen für Daum und den 1. FC Köln. Schließlich ist Fußball “christliches Erbe”:
Flagge zeigen!
Das deutsche WWW – Wowereit, Westerwelle, Will – erreicht es jetzt auch den Volkssport Nr. 1? Wird denn einfach alles auf dem Altar der “politischen Korrektheit” geopfert? Gibt es denn kein Halten mehr vor Sodom und Gomorrha? Mein Gott, mein Gott – warum hast Du Deutschland verlassen?
Bitte rudern Sie nicht zurück, lieber Christoph! Und Sie, lieber Herr Meier, wenn Sie im Geißbock-Echo die Bibel als das Buch bezeichnen, das man gelesen haben sollte, und wenn Sie Gottes Segen für den FC wollen, dann zeigen Sie endlich mal Flagge! Sonst ist am Ende das christliche Erbe nur noch ein totes Museumsstück, und die Lieder von den Höhnern, Bläck Fööß und andere Berufungen auf das „hillije Kölle“ werden zur verlogenen Farce. Oder meinen Sie wirklich, weil Christoph als erster den Mut hatte, die Meinung der überwältigenden Mehrheit öffentlich zu äußern, Sie hätten in der Liga keine starken Verbündeten? Hören Sie sich doch mal um!
Immer wieder ist es Volker Beck, an dem sich der Hass entzündet (was, nebenbei bemerkt, die Frage aufwirft, warum sich keiner der Politiker/Regierungsmitglieder, die Antidiskriminierung in ihrem Zuständigkeitsbereich stehen haben, geäußert hat – offenbar ist Fußball wichtiger und unantastbarer als alles andere). ‘vkschroth’ meint:
Daum und die Schwulen
Herr Daum hat Recht, das Dumme an der Sache ist, das die Presse sowas aufgreift und die die Schwulen und Lesben (die gar nicht so einen Wirbel um ihre Existenz machen wie die Schwulen)überhaupt unnötig aufwerten. Solche Menschen,auch wenn es sie schon lange gibt, sind abartig. Gerade dieser Volker Beck gehört übeaupt nicht in die Politik, sondern nach Afrika zu den Affen. Da kann er sich geben wie er will, dort ist es auch schööön waaarm!
‘nein_1061′ ist der Ansicht, dass Schwule gefälligst die Klappe halten sollen, wenn sie angegriffen werden:
man man, wie könnt ihr so eine kleine sache bloss so künstlich aufbauschen? bei welchem boulevard blatt bin ich denn hier gelandet?so eine geschichte kommt natürlich profilierungsgeilen politikern wie beck sehr zugute. dann muss er sich nicht mit irgendwelchen sachthemen auseinandersetzen, die ihr wähler sowieso nicht versteht.
und dem daum-hassenden stadt-anzeiger kommen solche aussagen natürlich auch gelegen
Ein besondere Leckerchen kommt von ‘14581965′:
Falls über sexuelle Ausrichtung, gesprochen wird sollte der Verein TABU sein!
Wir wollen auch lieber mehr KINDER als mehr SCHWULE!Dies würde DEUTSCHLAND noch viel besser bekommen!
Gewiss meint er die Kinder, die in den Schulen bis zum geht nicht mehr mobben und terrorisieren.
Wie schlimm die Schwulen sind, erklärt dann plissken mit all seiner Lebenserfahrung:
Leute, bei aller Toleranz: das gehört einfach nicht staatlich finanziert. Period!
Ich will hier einfach mal festhalten, dass Beck eine sehr laxe Einstellung zur Frage des homosexuellen Kontaktes zwischen Erwachsenen und Jugendlichen hat.Viele Gender- und vor allem Queer-Forscher machen kein Geheimnis daraus, dass ihr Forschungsgegenstand ihren sexuellen Interessen entspricht. Queer-Forscher befassen sich also „wissenschaftlich“ mit sich selbst, das heißt mit ihrer durch sexuelle Identitäten und Praktiken definierten Szene. Robin Bauer verlinkt die Homepage der Universität Hamburg mit seiner privaten Seite, auf der er sich als „queer/schwuler nichtmonogamer BDSM Transmann“ vorstellt. BDSM bedeutet: Bondage, Disziplin, Sado-Maso; ein Transmann ist nach der Definition einer einschlägigen Internet-Seite „ein Mensch, dessen Geschlechtseintrag in der Geburtsurkunde ‚weiblich’ lautet, der sich jedoch mit diesem Wort falsch oder nicht ausreichend beschrieben fühlt“. Bauer, der bis vor einigen Jahren Birgit hieß, hat also die Erforschung seiner sexuellen Identität und Vorlieben zum Beruf gemacht – staatlich finanziert.” http://queersm.gmxhome.de/
Nur darum kann es ja gehen.
“Queer Studies sind die Speerspitze der Gender-Studies: „Queer“ (engl. sonderbar) ist eine Eigenbezeichnung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Intersexuellen, Transsexuellen, Asexuellen und anderen Menschen, die sich der von ihnen sogenannten Heteronormativität widersetzen. Personell und organisatorisch sind sie an vielen Universitäten, etwa in Hamburg, ein integrierter Teil der Gender-Studies.
Ob ein Schweini nebenbei die Gurke vom Titan kaut, sei ihm überlassen, …solange er es nicht allzu öffentlich macht, beispielsweise nicht unter der Dusche nach dem Spiel – ansonsten könnte nämlich der Teamgeist leiden – es sei denn, elf becks spielen in derselben Mannschaft.
Insgesamt bin ich voll auf Peter Pans Linie. Die Äusserungen Daums waren doch gar nicht missverständlich. Sexuellen Missbrauch gibt es natürlich auch im heterosexuellen Bereich nur spielt das für den Männerfussball nunmal keine Rolle.
Die kleine Schwuchtel Beck hat ohnehin seine sexuelle Neigung zum Beruf gemacht – das würgt mich schon an – gibt es in diesem Land noch öfters, beispielweise hier:
Ich vermute, ‘plissken’ war/ist Fußballspieler und insbesondere für Kopfbälle zuständig.
Peter Pan erklärt uns dann, dass alle nur das Beste für Schwule und Lesben wollen. Und damit es keine Mißverständnisse gibt, erklärt er, was das Beste für Schwule und Lesben ist.
wo leben wir denn? meine Generation hat dafür gekämpft, dass auch Homosexuelle glücklich und undiskrimiert leben können. dafür werde ich immer eintreten. aber wir wollten doch nicht, dass zur Hauptsendezeit Kinder im Fernsehen in Großaufnahme sehen, wie Männer sich einen Zungenkuss geben und dann meinen, das wäre normal = die neue Norm. Anything goes. - das wollten wir nicht.
und fknox, der in seinem Neidwahn Fußball und Schwulenhass zu seinem Lebensmittelpunkt gemacht pflichtet ihm bei:
Die ach so wichtigen Homos (m/w) gehen mir gewaltig am ***** vorbei.
Es mag sein, dass in der Geseellschaft noch nicht durchweg gleiche Rechte (und Pflichten?) verankert sind und gelebt werden bzw. ggfs. einen REchtsanspruch für/gegen XYZ begründen.ABER DIESE STÄNDIGE WICHTIGTUEREI …. ZUM KOTZEN.
UND WOZU BRAUCHT (auch der FC) einen “******-Lesbischen-Fanclub”.
Sollense alle machen, was sie wollen – die meisten, wie auch ich haben kaum etwas dagegen und großartiges Einfordern von Toleranz ist eigetnlich auch nicht nötig.Die Damen und Herren, die es soooooo extrem wichtig finden, dass ihre sexuelle Neigung zu ihrem Lebeninhalt gerät kann ich nur ernsthaft bedauern – sofern es sich nicht gerade um ELEMENTARE DINGE wie z.B. Anerkennung einer eheänlichen Lebenspartnerschaft etc. handelt.
Ewig dieses blöde EXPONIER-GEHABE “…. schwuli-coolie und das ist auch gut so….”
DAS ist pervers! Und nicht die jeweilige Lebenseinstellung oder sexuelle Neigung.
Appel an den 1.FC Köln: Bitte unterstützt die Gründung des 1. FAN-CLUBS der BEKENNENDEN HETEROSEXUELLEN FC-FANS!
Und @Homos: Ihr tätet Euch, euren Familien und euren Freunden den größtmöglichen Gefallen, Euch ENDLICH (es ist ander Zeit) SO NORMAL wie möglich und so SELBSTVERSTÄNDLICH-NORMAL wie von Euch stets propagiert zu verhalten und zu präsentieren!
Wär doch mal was, oder?
Mit wird schlecht! Nicht zuletzt wegen Menschen wie diesem ‘fknox’ werde ich niemals zum ‘normalen Schwulen’ werden.
Besonders pfiffig meint Nümatskraat zu sein, als er auf die Mahnung von ‘Maske’, nicht alles zu verallgemeinern, erwidert:
Wie viele Schwule kennst Du Maske denn persönlich, die nicht heimlich nach Knaben trachten?
Soviel für heute von den verschiedenen braunen Expertenstammtischen.
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