4 May 08

In der NZZ am Sonntag ist heute ein Artikel erschienen mit der Überschrift

Das Böse ist unter uns

Darin heißt es in einem Interview mit Michael Stone, Forensiker, Psychoanalytiker und Professor an der Columbia University:

Welche Gemeinsamkeiten zeigen Gewaltverbrecher? Gibt es ein Profil?

In den Fällen, in denen Sexualität im Spiel steht, ist der Täter männlich, zwischen 25 und 45, zu 10 Prozent homosexuell, zu 60 Prozent aus niedriger sozialer Schicht, zu 16 Prozent adoptiert, ist häufig schwer in seiner Persönlichkeit gestört, zeigt antisoziales Verhalten, ist als Jugendlicher delinquent und lebt isoliert.

Warum bitte steht da nicht, ‘zu 90 Prozent heterosexuell’? Warum wird hier das Homosexuelle und nicht das Heterosexuelle betont? Ganz einfach: Die Homosexuellen sind die Bösen, nicht die Heterosexuellen!

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