Herrn Stefan Seitz hat sich die Mühe gemacht, auf meinen Post “Die Rosa Liste München in Symbiose mit dem Bounty Killer” etwas ausführlicher, als sonst in den Kommentarspalten üblich, darzustellen, wie sich die Lage auf Jamaika und der Umgang mit bestimmten Jamaikanern aus seiner Sicht darstellt. Nicht zuletzt wegen der interessanten Schilderung der Lebensumstände auf Jamaika und der von ihm angesprochenen Aspekte im Umgang mit dem Thema ‘Hassmusik’ möchte ich den Kommentar nicht im dunklen Kommentarkeller belassen:

Vielen Dank für ihre sachliche Reaktion und die Veröffentlichung meines Kommentares. Diese Reaktion ist nach meiner Erfahrung mit Homo- und Lesbenvertretern ungewöhnlich.
Vielmehr begegnete mir Zensur und offene Anfeindungen. In einer Diskussion mit Schwulen wurde meine jam. Ehefrau als “bitch” und Aids-verseucht bezeichnet, nur weil sie Jamaikanerin ist.1. Ich lehne Gewalt gegen oder Diskriminierung gewaltloser “Minderheiten” strikt ab.
2. Meine Frau (28 Jahre in JA aufgewachsen) erfuhr erst hier von den Problemen welche Schwule in JA (angeblich) haben.
3. Ich habe JA seit 1997 zehnmal teilw. für mehrere Monate bereist und eigentlich immer fern der Tourigebiete mit und unter Jamaikanern meist der ärmeren Bevölkerungsschicht gelebt; sowohl in Kingston als auch auf dem Land.
4. Ich kenne zwei eigentlich drei Homosexuelle. Diese leben unbehelligt. Man wundert sich, daß m diese nichts mit dem “anderen Geschlecht” anfangen können/wollen. Aber diese werden als Menschen, Nachbarn, Schwester/Bruder behandelt.
5. Nach meinem Eindruck hat das jam. Volk ganz andere Sorgen als sex. Minderheiten nachzustellen. Was hinter verschlossenen Türen stattfindet ist Privatsache. OK, Homosexuelle gelten als “funny” . Auch heterosexuelle Paare sieht man im Alltag kaum oder nicht. Wenn dann Homosexuelle ihre Neigung in der Öffentlichkeit zeigen, gilt dies als Provokation und das Fass läuft über. Ein Bsp. : Bei uns ist ein Kiffer sehr dumm, wenn er vor der Polizeistation seinen Joint raucht. Aber ich stimme zu, daß Prügelorgien an sex. Minderheiten unerträglich sind. Aber diese Gewaltausbrüche kommen oft vor und meistens sind nicht Homosexuelle die Opfer.
6. Natürlich ist JA eine homophobe Gesellschaft. Dafür gibt es verschiedenste (kulturelle) Gründe, welche allerdings von LSVD etc. ignoriert oder geleugnet werden.
Z.B. war anale Vergewaltigung und Folter eine der unsäglichen Barbareien der weißen Sklavenhalter. Die jam. Gesellschaft ist in Teilen noch immer zutiefst traumatisiert.7. JA ist auch eine sehr gewaltätige Gesellschaft. Sie hat eine der höchsten/die höchste Mordrate der Welt (+/- 1500 jährlich bei 2,6 Mio. Einw). Nirgendwo werden von der Polizei bei “versuchten” Festnahmen soviele Menschen getötet wie in JA(220 jährlich). Auch wenn es zynisch klingt, sind Homosexuelle bei einem geschätzten Anteil von 5% an der Bevölkerung mit 30 Ermordeten (jeder einzelne ist einer zuviel, wenn er aufgrund seiner Sexualität Opfer wurde) in den letzten acht (?) Jahren weit unterrepäsentiert. Wobei nicht bewiesen ist, daß er deswegen ermordet wurde oder es sich um eine Beziehungstat oder sonstige “übliche” Gewaltverbrechen handelt.
8. Laut einer Umfrage würden 70% der Bev. das Land gerne verlassen (Armut, Chancenlosigeit, Gewalt, Korruption, hemmungslose Selbstbereicherung der Eliten). Obwohl in JA teilw. bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, ist der einzige anerkannte Asylgrund “verfolgte sex. Minderheit”. Und das macht in JA die Runde.
Diese Info habe ich von ausreisewilligen Jamaikanern.9. Patois ist eine sehr komplexe von Nicht jamaikanern vorerst kaum verständliche Sprache. Auch ist sie sehr direkt, mitunter derb bis anstößig und häufig nicht wörtlich zu übersetzen. “Bun” entspricht oft nicht dem “burn”, “kill” nicht “kill” etc. Ein “battyman” oder “chi-chi-man” ist nicht unbedingt ein Homosexueller. Es kann auch eine unbeliebte/gehaßte Person sein. Ich kann z.B von mir sagen: mi bun Bush, di Pentagon an`Washington. Mi bun politriks, Baylon, Soddom an`gomorah straight, seen. Chree (Three) times a day, all a dem. Verstanden? Ich mißbillige, ich verachte. Aber ich rufe nicht zu Gewalt auf.
Der allergrößte Teil der Dancehallfans hierzulande hat wohl erst über die Medien erfahren wovon die jam. DJs angeblich singen.10. Schließlich sind nach meinen Erfahrungen diese Anti-Hass-/Anti-Dancehall- Kampagnen selbst hasserfüllt. Es geht um Rache und Vergeltung. Erzwungene Entschuldigungen werden nicht akzepiert. Glauben sie im Ernst, daß man so Aufklärungsarbeit leistet, Vorurteile beseitigt? Durch fehlende Toleranz und mangelndes Verständnis der Geschichte des anderen (welche LSVD etc. ja für sich einfordert). Nein man gießt Benzin in`s Feuer. Sie bringen mehr Leute gegen sich auf – hier und dort- als sie für ihre Sache gewinnen. Bounty vermittelt seine Abneigung seiner Kultur und seinem pychosozialem Hintergrund entsprechend… Und wurde/wird dabei zu oft fehlinterpretiert, absichtlich oder nicht.
11. Leider gibt es in JA noch wesentlich umfassendere Menschenrechtsverletzungen. Weiß eigentlich der Menschenrechtsverterter der Grünen Volker Beck davon? Er missbraucht wohl seine Macht weil er im Machtzentrum an den Hebeln sitzt (Erwirkung eines Einreiseverbotes trotz erteilten Visums).
[...]
Noch eine Ergänzung:
Ein typisches Mythos:Homosexualität ist strafbar und wird mit Haft und Arbeitslager bestraft.
Falsch: Homosexualität steht nicht unter Strafe, sondern der anale GV (egal opb Mann-Mann, Frau-Frau, Frau-Mann, Mensch-Tier, Mensch-Toter). Arbeitslager in diesem Sinne gibt es schon lange nicht mehr. Nach Auskunft einer Richterin (entfernte Familienangehörige) wird von diesem Gesetz wohl nur bei sehr anstössigem Verhalten Gebrauch gemacht. Wenn überhaupt kommt es wohl nur zu Geld oder Bewährungsstrafen.
Zudem ist ja auch die Beweisführung sehr schwierig. Wo kein Kläger, da kein Richter.[...]
Soweit Stefan Seitz. Ein paar Anmerkungen dazu:
Nach meiner Einschätzung wird in der Diskussion zu wenig unterschieden zwischen der Situation auf Jamaika (a) und dem Umgang mit Musikern wie Bounty Killer und Sizzla (b).
(a) Die gesellschaftlichen Verhältnisse auf Jamaika stellen sich mir nunmehr als noch viel problematischer dar, als bisher angenommen. Der Umgang der Menschen miteinander ist dort anscheindend von einem besonderen Hang zur Gewalt geprägt; es sind daher die Lebensverhältnisse dort insgesamt zu hinterfragen. Hierfür gibt es in Deutschland jedoch kein (ver-)öffentlichtes Bewußtsein. Dass sich schwule Menschen und Verbände wie der LSVD vornehmlich um die Lebenssituation schwuler Männer auf Jamaika sorgen, ist nicht vorwerfbar.
Dass auch nicht schwule Menschen (offenbar in zahlenmäßig wesentlich größerem Umfang) Opfer von Gewalttaten werden, macht Gewalt gegen Schwule nicht weniger schlimm. Allerdings verstehe ich die Ausführungen von Herrn Seitz auch nicht dahin, dass er die Situation beschönigen will. Sicher wird es auf Jamaika homosexuelle Menschen geben, die unbehelligt leben. Genau so wäre es verkehrt, jeden Jamaikaner für gewalttätig zu halten. Gleichwohl wird nicht zu leugnen sein, dass Schwule ein besonderes Angriffsziel sind. Das Auswärtige Amt teilt in seinen Länderinformationen hierzu mit: “Ein großer Teil der Bevölkerung ist Gleichgeschlechtlichen gegenüber feindlich eingestellt. Es hat in jüngster Zeit mehrfach Übergriffe gegen Homosexuelle gegeben.”
Für die dort lebenden Schwulen ist es, je nachdem wo auf Jamaika sie sich aufhalten, offenbar überlebensnotwendig, ihre Homosexualität zu verbergen. Eine Lösung ist das auf Dauer nicht. Es kann nicht sein, dass schwule Männer, die ihre Homosexualität nicht verbergen können oder wollen, nach gewaltätigen Übergriffen auch noch wegen angeblich provozierenden Verhaltens für die Gewalttätigkeit verantwortlich gemacht werden. Um so bemerkenswerter ist vor diesem Hintergrund die geduldige und behutsame Vorgehensweise von J-Flag.
Es wird oft versucht, die Vorfälle auf Jamaika mit einem Hinweis auf die geschichtliche und kulturelle Entwicklung des Inselstaats zu erklären. Die Ereignisse zu Zeiten der britischen Herrschaft mögen eine Erklärung sein, eine Entschuldigung oder gar Rechtfertigung sind sie nicht ansatzweise. Heute schwule Menschen zu verfolgen und zu töten, weil in längst vergangenen Zeiten Sklavenhalter und andere mit Herrschaftsgewalt ausgestattet Personen ihre Untergebenen mit erzwungenen Analverkehr (und damit einer als besonders demütigend empfundenen Form der Bestrafung) bestraft haben, zeugt nicht von Geschichtsverständnis und nicht von einer Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur (sonst wäre vielleicht aufgefallen, das die Vergewaltiger und diejenigen, die sie angeordnet haben, wohl kaum Homosexuelle waren und dass das damalige britsche Strafrecht kaum ein größeres Verbrechen als Homosexualität kannte). Es zeugt aber von der Abwesenheit von Verstand und Vernunft.
Der Hinweis auf die Rechtslage in Jamaika ist richtig. Er zeigt aber auch wie Makaber die Denkweise auf Jamaika ist, wenn, so die offizielle Lesart, Analverkehr zwischen Männern in einem Atemzug mit Analverkehr mit Tieren oder Leichnamen genannt wird. Und das dieses Gesetz im Ergebnis nur auf die Bestrafung des Sexualverhaltens homosexueller Männer abzielt, dürfte kaum in Zweifel zu ziehen sein. Homosexuell zu sein ist an sich zwar auf Jamaika nicht strafbar. Jedoch kommt es hier nicht auf die gesetzestechnische Situation an. Die überlieferten Lynchjustizakte zeigen, dass eine homophobe Gesellschaft keine Gesetze braucht, um Homosexualität an sich zu bestrafen. Und ein homophober Richter wird immer Mittel und Wege finden, um zu einer Verurteilung zu kommen. Ein Vergleich mit der Situation im Iran, am Beispiel des Makwan Moloudzadeh, drängt sich auf.
Ich halte es für sehr gut, dass die ‘Verfolgung wegen der sexuellen Orientierung’ in immer mehr Ländern als Asylgrund anerkannt wird. Die sexuelle Orientierung gehört zu den ‘Verfolgungsgründen’, an denen der Verfolgte nichts ändern kann. Dass dieses in Bezug auf Jamaika offenbar der einzige Ayslgrund ist, darf nicht die kritische Lebenssituation anderer Menschen auf Jamaika verdecken. Jedoch wäre es schäbig, denjenigen, die sich um die Belange schwuler Menschen auf Jamaika kümmern, vorzuhalten, sie würden sich nicht genug um die Verbesserung der Lebensverhältnisse insgesamt auf Jamaika bemühen.
(b) Anders als in machen dem angelsächsischen Rechtskreis zugehörigen Staaten findet die Meinungsfreiheit bei uns ihre Grenzen in den Rechten anderer Menschen. Beleidigungen und Ehrverletzungen muss niemand hinnehmen. Und Aufrufe zu Verbrechen sind nicht von dem Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt. Es mag dahin stehen, ob die kryptischen Äußerungen der hier zur Debatte stehenden jamaikanischen Musiker überhaupt den Gehalt einer Meinung haben. Ich bezweifel das sehr und sehe sie schon deshalb nicht von dem Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt. [Genau so wenig sind allerdings auch die unsäglichen Sprüche, die sich Frau Seitz anhörenden musste, von diesem Recht geschützt. Es sind einfach idiotisch-dumme Textfragmente, die treffliche Rückschlüsse auf ihre Verwender zulassen.]
Freilich mag man darüber streiten, wie die fraglichen Sätze von Bounty Killer und anderen zu übersetzen sind. Allerdings hat noch niemand dargelegt, dass dieses Sätze keinesfalls als Aufrufe zu Gewalttaten gegen Schwule aufgefasst werden können. Vielmehr wird beschönigend darauf hingewiesen, dass die Formulierungen eher eine allgemeine Gesellschaftskritik und allenfalls eine auf tiefe Glaubensüberzeugung herrührende Mißbilligung der Homosexualität beeinhalten würden. Solche verniedlichenden Auffassungen sind, mit Blick auf die Kontextuierung, gelinde gesagt, abwegig. Verständnisprobleme im Sender-Empfänger-Verhältnis haben ihre Ursache in aller Regel auf Seiten des Senders. Es kommt nicht darauf an, wie etwas gemeint ist, sondern wie es verstanden werden soll oder verstanden werden muss. Bounty Killer ua haben in den letzten Jahren nichts unversucht gelassen, sich das Image von Schwulenhassern zu geben. Die von einigen von ihnen unterschriebenen Erklärungen (Reggae Compassionate Act) sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Ich habe nie verstanden, wie man sich mit solchen lächerlichen Erklärungen zufrieden geben konnte. Die Herren Musiker haben ausserhalb des räumlichen Geltungsbereichs dieser Erklärungen ohne weiteres ihre altbekannten Phrasen gedroschen und ihren CD-Verkauf nicht gestoppt. Aus dem Gesamtbild, das diese Dancehall-Interpreten liefern, ergibt sich, dass hier ganz gezielt Hass gegen Schwule geschürt wird (vgl die Zusammenstellung von OutRage). Und es geht damit mitnichten um Kultur oder um frühere Unterdrückungen und Schreckensherrschaften. Es geht um das hier und jetzt. Ich habe im fernen historischen Jamaika niemanden vergewaltigt oder vergewaltigen lassen und habe auch nicht die Absicht, es jemals zu tun. Bounty Killer und andere rufen zu meiner Ermordung auf – hier und jetzt! Da gibt es keine Interpretationsspielräume.
Die Diskussion über die Liedtexte ist nicht neu. Seit Jahren schon beanstandet OutRage immer wieder diese Verse. Wären die Texte anders als schwulenfeindlich zu verstehen, hätten sich die Interpreten schon längst dazu ernsthaft erklären können. Sie hätten die Texte entschärfen können. All das ist nicht geschehen. Diese Interpreten rufen zu nichts anderem auf, als Schwule zu verfolgen, zu mißhandeln und zu ermorden! Von jedem anderen Deutungsversuch würde ich mich ‘für dumm verkauft’ fühlen. Aber es ist wohl auch so, dass Schwule sich in Deutschland ’für dumm verkaufen lassen’ und alles hinnehmen müssen. Da vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendein Fernsehblödelbarde saudumme Sprüche über Schwule ablässt. Immer mehr tauchen auch in Deutschland diese extrem-kirchlichen Gesundheiler auf. Dann gibt es eine ganze Reihe von deutschen Musikern, die mit ihrer demonstrativen Schwulenfeindlichkeit Geld verdienen. Und jetzt auch noch diese Hetzer aus Jamaika. Muss ich das wirklich alles geduldig ertragen? Warum sollen Schwule immer alles hinnehmen (das, wenn es andere gesellschaftliche Gruppen betreffen würde, Medien und Politik in unglaubliche Wallung bringen würde)? Jeder Mist darf über Schwule gesagt werden, aber wenn Schwule sich – mit dem von unserem Rechtsstaat vorgesehenen Mitteln – einmal zur Wehr setzen, dann ist das Geschrei groß. Warum wird, wenn es um Schwulenfeindlichkeit geht, immer alles beschönigt? Es ist dann immer alles nur falsch verstanden, falsch übersetzt worden und nie war es so gemeint. Irgend etwas stimmt doch da nicht!
Im Verhalten des LSVD vermag ich, von der ein oder anderen nicht glücklich geratenen Formulierung, keine Fehler erkennen. Der LSVD hat die zuständigen Behörden auf möglicherweise bevorstehende Straftaten aufmerksam gemacht. Wer damit ein Problem hat, sollte nicht mit dem LSVD, sondern mit seinem Rechtsstaatsverständnis ins Gericht gehen.
Volker Beck widerum wird kaum die Zeit und die Kraft haben, sich um jede Menschenrechtsverletzung auf dieser Welt zu kümmern. Ein Blick auf seine Homepage offenbar jedoch unmittelbar, dass er nicht nur die Lebenssituation schwuler und lesbischer Menschen im Blick hat. Ich vermute, er wird über die Umstände auf Jamaika im großen und ganzen informiert sein. Seine Möglichkeiten, darauf Einfluß zu nehmen sind gering. Darin, dass er bestimmte Vorgänge in Deutschland thematisiert, sehe ich keinen Machtmißbrauch. Es ist vielmehr bedenklich, dass außer ihm und einigen wenigen anderen Abgeordneten kaum ein Volksvertreter daran Anstoß nimmt, was für Volksverhetzer unter dem Deckmantel der Kunst vor das Volk treten.
Musiker aus Ländern, die nicht tagtäglich auf unseren Bühnen vertreten sind, sind auch Botschafter ihres Landes und ihren Volkes. Bounty Killer ua haben die riesengroßes Chance, für ihr Land Werbung zu machen, aufzuklären und Missverständnisse aus der Welt zu schaffen. Sie haben die Möglichkeit, auf echte Missstände aufmerksam zu machen und könnten ihren Leuten vor Ort mehr helfen, als es die nationale und internationale Politik kann. Sie vertun diese Chance mit jedem neuen Hasskonzert(versuch). Offenbar bedeutet ihnen ihr Schwulenhass mehr, als das Wohlergehen ihres Heimatlandes.
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