11 Mar 08

Die Junge Union (JU) teilt in einer Stellungnahme mit, dass sie sich entschieden gegen Bestrebungen der Grünen und des Bundesjustizministeriums wendet, gleichgeschlechtlichen Paaren die Volladoption von Kindern zu ermöglichen.

lese ich in ka-news.de. Das von dieser Schwestervereinigung der LSU nichts Gescheites kommt, überrascht nicht.

Der Karlsruher Kreisvorsitzende der Jung Unionisten meint:

Kinderpsychologen und Verhaltensforscher weisen klar und deutlich darauf hin, dass Kinder ein Anrecht darauf haben müssen, in einem geschlechtlich bipolaren Milieu heranzuwachsen.

Eine Quelle dafür ist er schuldig geblieben. Vermutlich hat er diesen Unfug von dem ihn behandelnden Kinderpsychologen unter Hypnose eingetrichtert bekommen. Der dahin geredete Blödsinn wirft jedoch die Frage auf, ob Kinder nicht ein Anrecht haben, in einem politisch neutralen Umfeld aufzuwachsen. Oder, klarer formuliert: Der Herr Kreisvorsitzende ist gewiss nicht in der Lage, Kinder halbwegs vernünftig zu erziehen. Es gab mal eine Zeit, in der wurden Kinder zu Parteisoldaten erzogen; dass würde der Herr Kreisvorsitzende wohl hinbekommen. Denn sofort springt ihm seine JU-Beauftragte für das Ressort Familie, Stadträtin Bettina Meier-Augenflimmern, bei:

Kinder brauchen zur Identitätsfindung Rollenvorbilder aus beiden Geschlechtern.

Der Herr Kreisvorsitzende und die Frau Stadträtin als Rollenvorbilder in ihrem bipolaren Milieu! Hoffentlich schreitet das Karlsruher Jugendamt rechtzeitig ein!

Und die JU-Beauftragte für Familien-Reservate weiß auch:

Wird dieser Erfahrungsraum Kindern verwehrt, kommt es zu seelischen Entwicklungsstörungen bis hin zu starken Unsicherheiten in der späteren Partnerwahl.

Darüber, wie auch über die anderen Ulknudeln aus der JU könnte ich nun herzlich lachen. Insbesondere würde ich gerne mal die bipolaren Kinder der Frau Stadträtin (wenn sie in ihrer offenkundigen Verklemmtheit überhaupt welche zustande bringt/gebracht hat) bei der Partnerwahl beobachten. Frau Mama tritt bestimmt als Heiratsvermittlerin auf, damit ja die Bipolarität nicht in Gefahr gerät. Das Schlimme ist jedoch, das die Bundesministerin für Frauen und Senionen, Frau von der Leyen, die gleiche Auffassung vertritt. Und die geistig unbedeutende Frau von der Leyen spielt in unserem bipolaren Staat leider eine nicht unbedeutende Rolle.

Google bietet übrigens tagesaktuelle Einblicke in die schöne, heile bipolare Welt mit ihren prächtigen Rollenvorbildern.

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