Eine Madonna, ein verführerisches Dessous-Modell und dazu der Werbespruch “Vive Maria – verbotener Duft”, das schien dem deutschen Kaufhauskonzern Karstadt das richtige Lockmittel für die Kunden zu sein. Nun aber nehmen die Händler nach Protesten einer Lübecker Katholikin ihr Parfüm “Vive Maria” bundesweit aus dem Sortiment.
schreibt die sueddeutsche.
Die Kirchengemeinde habe ebenfalls protestiert. Nun wolle der Essener Konzern das Produkt aus 59 Filialen in ganz Deutschland entfernen, um weiteren Ärger mit der Kirche zu vermeiden. “Forbidden Fragnance”, das schien den Kaufhausleuten nun offenbar gewagt, fast frivol. Dass auf der Parfümflasche “almost innocent” steht, also “fast unschuldig”, kam manchem von ihnen nun auch problematisch vor.
Wenn das so weiter geht, wird bald wieder die Inquisition eingeführt und wir erleben Ketzereiprozesse (ich vermutlich als Beteiligter).
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