22 Jan 08

Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt heute über Schwule bei der Bundeswehr. Ein General erklärt uns:

Die Bundeswehr stelle weiterhin hohe Anforderungen an die Mobilität und Flexibilität der Soldaten. Im Gegensatz zu früher seien aber deren Ehefrauen vielfach erwerbstätig und damit häufig ortsgebunden. «Wir reagieren auf das gravierend veränderte Werteverständnis in unserer Gesellschaft. Wir versuchen, uns auf neue Lebensformen einzustellen», sagt Vier-Sterne-General Schneiderhan. «Dazu gehört durchaus die Öffnung für Homosexuelle.»

Also, verstehe ich das richtig, Schwule dürfen deshalb zur Bundeswehr, weil Heteros aufgrund familiärer Bindungen oft unabkömmlich sind und Schwule solche Bindungen nicht haben? Und wieso “neue Lebensformen”? Ist Homosexualität neuerdings etwas Neues?

In England würde jetzt stonewall bereit stehen und dem General und seinen Jungs Grundwissen vermittelt, in Deutschland muss er sich das wohl selbst erarbeiten.

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