Jupp Ratzinger, einer der größten geistigen Brandstifter unserer Zeit, äußert sich ausgerechnet zum Weltfrieden. In einem ermüdenden Pamphlet versucht sich der alte Mann mal wieder in sprachlich ausgefeilter mentaler Verführung.
Und dabei entlarvt er sich erneut als ausgrenzender, seine Mitmenschen verachtender Demagoge. Sechsmal kommt in seinen Text das Wort Sittengesetz vor. Das Sittengesetz wird auch in Artikel 2 unseres Grundgesetzes erwähnt, ist aber ein viel älteres Rechtsinstitut. Kennen gelernt hat es Ratzinger in seiner Zeit in der Hitlerjugend. Die Nazis haben das Sittengesetze in ihren Jargon übernommen und zu einem Hauptverfolgungsmittel gegen schwule Männer umfunktioniert. In dieser menschenverachtenden Grundhaltung verharrt Ratzinger, der in seinem Leben mehrfach die Uniform, aber niemals das Denken geändert hat.
Hat die deutsche Presse den Umstand, das Ratzinger in der Hitlerjugend war, entweder verschwiegen oder mit der Mär von der erzwungen Mitgliedschaft beschönigt, haben die britischen Medien schon unmittelbar nach der Papstwahl deutlich gemacht, vor welchem geistigen Hintergrund sich Ratzinger bewegt. Schlagzeilen wie “From Hitler Youth … to Papa Ratzi”, “The Panzer Cardinal”, “Joe the Rat” mögen geschmacklos sein, haben sich aber längst als, zwar verbal recht drastische, zutreffende Titulierung des Vordenkers der römischen Katholiken erwiesen.
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