… die durchaus in Zusammenhang zu sehen sind.
Aus standard.at
Anlässlich der gestrigen Nationalratsdebatte zum Thema Kinderschutz berief sich Klement [FPÖ] auf eine Studie von “Kirche heute”, laut der “Homosexuelle dreimal häufiger zur Pädophilie neigen als Heterosexuelle und damit naturgemäß orientierte Menschen”. Sie kämen “mit erhöhter Wahrscheinlichkeit” als Täter für Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlungen in Frage. Missbrauchte Kinder würden außerdem oft homosexuell, so Klement weiter.
Und aus der Wiener Zeitung:
Selbstmordversuche sind bei Homosexuellen sieben Mal häufiger als bei Heterosexuellen.
Zu der ersten Meldung möchte ich nochmals auf einen Post von Kevin Kaatz aufmerksam machen. Die dort zitierten Aussagen von wikisposure gelten in Bezug auf das von diesem FPÖ-Schergen Erbrochene sinngemäß.
Betrachtet man die Stimmung, die auch durch solche Äußerungen und auch durch das Agi(ti)eren der römisch-katholischen Kirche in Österreich geschaffen wird, verwundert es nicht, dass außergewöhnlich viele – vor allem junge – Schwule einen Ausweg aus den verbalen und gewalttätigen Anfeindungen, der fehlenden Unterstützung und der Verständnislosigkeit in ihrem Lebensumfeld, nur noch im Selbstmord sehen.
Ob dieser Klement jemals auch nur einen Augenblick darüber nachgedacht hat, um ein wievielfaches Mehr schwule Menschen gegenüber heterosexuellen Menschen psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt sind? Statt sich einmal ernsthaft damit auseinander zu setzen, fröht er dem Schüren von Vorurteilen.
Aus einem Kommentar (zu dem Bericht im standard) übernehmt ich gerne dieses treffende Zitat:
Fazit: FPÖ und Kirche sind heuchlerisch und etwas denkfaul … und vor allem überflüssig!
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