Raub statt Fesselspiel
Trio nahm Homosexuelle aus
Mit einer dreisten Masche haben drei junge Männer aus dem sauerländischen Lüdenscheid in mindestens 15 Fällen schwule Männer um ihr Bargeld erleichtert.Das Trio hatte über das Internet “Fesselspiele” angeboten. Als die Opfer dann wehrlos waren, räumten die drei 19-Jährigen die Geldbörsen der Männer leer und verschwanden. Die Kölner Polizei konnte das Trio allerdings ermitteln.
Einer der 19-Jährigen war bereits am vergangenen Donnerstag in Lüdenscheid vorläufig festgenommen worden, seine Mittäter stellten sich einen Tag später in Köln der Polizei, berichtete die Staatsanwaltschaft in Hagen am Montag.
Bei der Polizei legte das Trio ein Geständnis ab. Die Opfer stammen demnach aus ganz NRW. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es weitere Geschädigte gibt, die sich bisher nicht gemeldet haben.
Den Angaben zufolge wird gegen die drei Beschuldigten wegen etwa 15 Delikten ermittelt. Die Taten sollen sich in ganz NRW ereignet haben. Etliche Geschädigte hätten sich aufgrund ihrer nicht offen gelebten sexuellen Neigung zunächst gescheut, die Taten anzuzeigen. Durch einen Sondersachbearbeiter der Kölner Polizei konnten sie schließlich umgestimmt werden.
Die jungen Männer hätten bei ihren Taten leichtes Spiel gehabt, schließlich ließen sich die Opfer freiwillig fesseln. “Wer sich mit gänzlich Unbekannten auf so etwas einlässt, muss den Kopf ausgeschaltet haben”, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. (Quellen: sueddeutsche.de und ad.hoc.news)
Dem Sprecher der Staatsanwaltschaft kann ich mich dieses mal nur anschließen. Der Tag ‘Dummheit’ gilt diesmal nicht den Anderen, sondern den ‘eigenen Reihen’. Die Opfer können froh sein, dass es nur bei Diebstählen geblieben ist!
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