In diesem Jahr gab es wieder einiges auf dem Folsom Street Fair in San Francisco zu sehen:
(Mostly older) men walking down the street completely naked, and posing for photos;
Men masturbating themselves in public, sometimes with a crowd gathering to watch;
Male group orgies in which men masturbated other men, or stimulated them orally (fellatio) on the streets as hundreds of people either watched or passed by;
Men and women whipping and beating each other with floggers, causing red welts;
“Master-slave” couples, both heterosexual and homosexual;
Women walking with their breasts exposed;
Fetishists such as “pony-play” (people dressed as horses) and “puppy play” (people dressed as dogs);
People posing for pictures with public exhibitionists
Nein, ich war nicht dort, leider! Diese nette Aufzählung habe ich von der Homepage der Americans for Truth about Homosexuality. Einem merkwürdigen US-amerikanischer Vereinchen, in dem sich allerlei Schwulenhasser zusammengefunden haben.
Empörung hat diese Seite bei us-amerikanischen Bloggern, wie zB Kevin Kaatz, schon reichlich ausgelöst.
Bemerkenswert ist die Gier nach Bildern, die diese, ansonsten ziemlich chaotische Homepage auszeichnet. Natürlich mit entsprechenden Warnhinweisen. Eine Art Fotostory zum Folsom Steet Fair ist angekündigt. Schließlich hat man extra zwei Fotoreporter losgeschickt, um scharfe Bilder zu bekommen. Es ist doch immer wieder erstaunlich. Diejenigen, die sich hinter am meisten aufregen und ‘Skandal’, ‘Skandal’ schreien, sind am Ort des Geschehens immer in der ersten Reihe zu finden und knirpen alles, was ihnen vor die Linse kommt. Natürlich nicht wegen der eigenen Lust und Geilheit, nein alles nur ihrer selbst auferlegten Chronistenpflicht nachzukommen.
Am meisten wurmt die Schreiberlinge, dass in diesem Jahr mehr Besucher als üblich da waren und die glaubensverblendeten Deppen, diesmal in Gestalt der ‘Concerned Women for America’ selbst daran schuld waren. Im Vorfeld des Fair hat einige Aufregung um ein, übrigens gut gelungenes, Plakat
gegeben, die ‘Concerned Women for America’ hatten sich beklagt, und die Miller Brewing sah sich genötigt, die Veranstalter um die Entfernung ihres Firmenlogos von diesem Plakat zu bitte; ihre finanzielle Unterstützung hat die Brauerei jedoch nicht zurück gezogen. Dieser Wirbel hat natürlich das Interesse an der Veranstaltung erhöht, und das wurmt unsere zur Rettung von (Hetero-)Ehe, Familie und anderem mehr angetretenen Wahrheitsverbreiter jetzt mächtig.
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